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Schreibanregung: Oma C. und der Lutflabong

Schreibidee / Mitmachwörterbuch:

Der Luftballong (Luftballon) scheint eines der Wörter zu sein, das man in gefühlten 5975 Varianten verdrehen kann: Luftilon, Ballalong, … - eine Suche unter http://neusamkeiter.ideesamkeit.de/?s=Luftballon liefert nähere Hinweise.

Kürzlich hat Oma C. zur Tastatur gegriffen und die Variante 3527 (nach gefühlter Zählung ;-)) bei Ideesamkeit.de eingereicht: Maik, 4 Jahre, ist der festen Überzeugung, dass das Fluggerät mit der vielen Luft drinne Lutflabong heißt. Wird hinkommen. Das neue Wort ist allerdings ein echter Zungenbrecher …

Nu ist das Wort vorgestellt - da fehlt nur noch ein Titel für den Bloggeintrag. Lutflabong? Nee, da weiß ja kein Mensch, um was es geht. Luftballong? Awa! Den Titel gab es hier bestimmt schon 2222 Mal. Aber wie wär es damit:

“Oma C. und der Lutflabong”

Die Idee: Alle Leserinnen und Leser, die gerne schreiben, können diesen Titel gleichzeitig als Schreibanregung nutzen. Der Titel eurer Erzählung steht fest - ihr braucht “nur noch” eine Geschichte dazu. Selbst erlebt oder selbst erdacht. Wobei der Lutflabong nicht unbedingt ein Luftballong sein muss.

Ihr habt Zeit, Spaß am Schreiben oder müsst sowieso noch einen Aufsatz für die Schule verfassen? Lasst euch was einfallen …

Auch als Großeltern oder Leserinnen und Leser im mittleren Alter sind Sie natürlich eingeladen, sich zu dem obigen Titel Geschichten oder Gedichte einfallen zu lassen.

Wer will, kann die eigene Geschichten zum Titel “Oma C. und der Luftballong” auch bei Ideesamkeit.de einreichen.

Mitmachregeln:
Der Einsender (bitte mit eMail-Absender und Namen + gewünschtem Fantasienamen) versichert mit der Einsendung einer Geschichte, dass der Text aus der eigenen Feder stammt (nicht aus Büchern usw. abgeschrieben ist) und er alle Rechte daran hat. Zusätzlich erlaubt er oder sie Ideesamkeit.de, die Texte uneingeschränkt und ohne Vergütung zu veröffentlichen und auch zu überarbeiten.

Zu gewinnen gibt es nix - es sei denn, ein Luftballong-Herrsteller liest gerade mit und spendiert ein paar Tüten Luftballönger. ;-)
www.ideesamkeit.de

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Immer auf der Suche nach neuem Material für Gottesdienste, Andachten, Predigten, Schülerbibelkreis, Gemeinschaftsstunden, Bibelstunden, vielleicht auch für Konfirmanden oder den Religionsunterricht …?

Ich glaub, da hätt’ ich was für Sie:

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Quelle des Zeitungsartikels, mit freundlicher Genehmigung: WESTFALEN-BLATT

Neu: Medizin und Pflege

Neu auf Ideesamkeit.de: die Rubrik Medizin- und Pflege

Neue Wörter braucht das Land. Fachleute in der Altenpflege diskutieren und fordern eine eigenständige Pflegefachsprache. Ideesamkeit fragt: Braucht eine Fachsprache unbedingt einen Mix aus Griechisch, Englisch und Latein - oder kann man “rote Blutkörperchen” auch auf Deutsch sagen? Muss sich die Pflege wirklich gegen die Medizin behaupten oder die Medizin gegen die Pflege? Oder wäre auch eine z. T. gemeinsame Medizin- und Pflegefach- sprache möglich: Mit weniger Erythrozyten für den Sauerstofftransport - dafür aber mit einer großen Menge an Rotkörperchen für den Sauerstoffversand?
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Medizin- und Pflegefachsprache

Hier gehts zur neuen Rubrik: Medizin und Pflege …

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Lümpfknoten & Lümpfgefüge

(Mitmachwörterbuch: Medizin- und Pflegefachsprache)

Lymphknoten, Lymphgefäße, Lymphsystem - bei einer Reihe von Fachwörtern in Medizin und Pflege - aber auch in ganz anderen Wissensgebieten - könnte man die Begriffe eigentlich vereinfachen - indem man sie schreibt, wie man sie spricht.

Die Lüppsilon-m-peha-Knoten beispielsweise sehen geschrieben ja richtig gut aus … aber wer spricht das Wort wirklich so? Wohl kaum einer. Die allermeisten werden das Wort eher so sprechen: Lümpfknoten.Vielleicht auch: Lümfknoten.

Das y ist in Wirklichkeit ein ü - und nach m steht im Deutschen statt f in den meisten Wörtern ein pf - weil sich das einfacher spricht: empfinden, empfangen, dampfen, Schlümpfe, mampfen. - Mempfis. Empfase. Lümpfe: Für die griechisch-lateinischen Fremdwörter könnte eigentlich das Gleiche gelten: Nach m kommt pf, mph wird zu > mpf.

Das Ergebnis:

  • Lümpfknoten  statt Lymphknoten (immerhin 3740-mal sind Internetzautoren bisher der gleichen Sprachlogik gefolgt)
  • Lümpfe (2760-mal in Google) - Lymphe - die dazugehörige Flüssigkeit in den
  • Lümpfgefäßen (Lümpfgefäße nur 4-mal) - Lymphgefäße.
  • Das Lümpfgefüge* (0-mal, Wortidee: Ideesamkeit.de)  - Lymphsystem - lässt sich gleich doppelt angleichen: Als Ersatzwort für Süstem (System) eignet sich in vielen Fällen die “Nachsilbe” -gefüge.

Mit gutem Beispiel voran gehen z. B. die Seite hast-du-ahnung.de (”Blut, Lümpfe, Gewebsflüssigkeiten und Flüssigkeiten in den Zellen sind die wichtigsten Körperflüssigkeiten. “) und eine Reihe von Forennutzern (”seltsames husten und immer wieder entzündete Lümpfknoten”, aus einem Tierforum)

Rotkörperchen, Weißkörperchen, Blutplättchen - neue Wörter und “Eselsbrücken” für Erythrozyten und Leukozyten: www.neusamkeiter.ideesamkeit.de/2012/04/16/rote-blutkoerperchen-medizin/

Rührfischchen - Fachbegriffe auchs Biologie, Füsiek und Chemie: www.ideesamkeit.de/html/neologismen-termini-fachgebiet.php

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Rotkörperchen - Erythrozyten


Medizin- und Pflegefachsprache.
(Mitmach-Wörterbuch)

Rotkörperchen, Weißkörperchen, Blutplättchen.
Wer sich - etwa von Berufs wegen - immer wieder über die gleichen Temen austauscht, schaltet sprachlich gesehen in der Regel irgendwann um: von der allgemeinverständlichen Allgemeinsprache auf eine temenbezogene Fachsprache. Die ist kürzer, bündiger und drückt mit klarer Eindeutigkeit aus, um was es jeweils genau geht: beispielsweise um Erythrozyten! - Erythro… was?? - Genau das ;-). Gleichzeitig werden Fachsprachen von Außenstehenden leicht als Fremdsprache aufgefasst - eher als Fachchinesisch, denn als Fachdeutsch. Für die Gespräche mit Zubehandelnden (Patienten) oder zu Pflegenden muss man das Griechisch-Latein-Gemisch dann wieder zurück ins Deutsche übersetzen.

Vielleicht - so ein verwegener Gedanke - könnte man in der Medizin- und Pflegefachsprache an vielen Stellen auch gleich ein deutsches Wort verwenden. Rote Blutkörperchen z. B. (statt Erythrozyten). Das versteht jeder.

Natürlich: “Rote Blutkörperchen”, “rote Blutkörperchen”, … Das ist auf die Dauer ein ziemlich langes Wortgebilde, das für die häufige Verwendung in einer Fachsprache vielleicht doch einige Buchstaben zu viel hat. Was hindert aber daran, den Ausdruck einfach zu kürzen?

  • die Rotkörperchen*: rote Blutkörperchen, Erythrozyten

Die Rotkörperchen - eine der drei Hauptgruppen der Blutkörperchen -  sind zuständig für den (Kohlendioxid- und) Sauerstoffversand im menschlichen Körper. Der Fachbegriff wäre kurz, vermutlich für einen sehr breiten Leser- und Hörerkreis verständlich, und hätte sogar noch eine Silbe weniger als die sprachlich nicht ganz so einfach erkennbaren Erythrozyten. Aufgrund ihrer tüpischen, dellenförmigen Form können die Rotkörperchen ab sofort auch Dellenplättchen genannt werden:

  • Dellenplättchen*, Dellenkörperchen*: Neuwort für Rotkörperchen, Erythrozyten

Wie bei den Rotkörperchen, so auch bei den

  • Weißkörperchen*, sprich: den weißen Blutkörperchen oder Leukozyten

Die Aufgabe der zweiten Gruppe von Blutkörperchen, der Weißkörperchen ist es, Krankheitserreger und andere körperfremde Stoffe abzuwehren. Auch dieser Begriff wäre - wie für eine Fachsprache erforderlich - kurz, eindeutig - und zugleich trotzdem für die Allgemeinheit verständlich oder zumindest leicht zu erlernen.

  • Die Blutplättchen schließlich (Thrombozyten), könnten ihren bisherigen Namen behalten: Blutplättchen.

Die dritte Gruppe der Blutkörperchen sind die Blutplättchen. Die sind für die Blutgerinnung wichtig.

Merkhilfe:

Wer für Schule oder Ausbildung unbedingt die griechischen Ausdrücke lernen will: Man kann sich Erytrozyten und Leukozyten leicht merken:

  • In Erythrozyten steckt das “rot” für rote Blutkörperchen schon drin - wenn man genau hinkuckt: E-ryth-rozyten. Rüt/rit - rot, das ist fast das Gleiche. erythrós ist Altgriechisch für rot und auch mit unserem Wort “rot” verwandt.
  • Die Leukozyten sind vom Wort her mit unserem Wort “leuchten” verwandt. Leuk… - leuch(t) - k und ch wechseln hier, so ähnlich wie bei ik und ich im Plattdeutschen und Hochdeutschen. Unter leuchten “Leuchtozyten”;-) versteht der Altgrieche in diesem Fall “hell, weiß oder glänzend”. Also weiße Blutkörperchen.

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Worterfindungen zusammengefasst:

  • Rotkörperchen*, rote Blutkörperchen: Erythrozyten.
    Wortidee: Ideesamkeit.de, und bis zum 16.04.2012 bereits auch rnd. 58 andere, deren Einträge inner Google-Suche zu finden sind.
    Dellenplättchen*, Dellenkörperchen*: Wortidee: Ideesamkeit.de, zuvor 0 Belege.
  • Weißkörperchen*, weiße Blutkörperchen: Leukozyten
    Wortidee: Ideesamkeit.de, und bisher rnd. 20-25mal inner Google-Suche zu finden.
  • Blutplättchen, das (das Wort gibts schon): Thrombozyten
    bereits als Wort vorhanden

Hinweis: Für die Verwendung oder Nichtverwendung neuer und alter Wörter, besonders aus dem medizinischen Bereich, und der sich daraus ergebenden Ereignisse übernimmt Ideesamkeit.de keinerlei Haftung. Die Verwendung in Unterricht (!!???) oder Tuung (Praxis) geschieht auf eigene Gefahr.
Vorauslese:

  • Menche, Nicole (Hg.): Biologie, Anatomie, Physiologie. S. 190,191
  • Wikipedia.de
  • Herkunftswörterbuch von Duden

www.ideesamkeit.de