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11.3.2007 von ideesamkeit.
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Vollständiges Bild auf:
Blechhirn & Co
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(ganz unten)
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11.3.2007 von ideesamkeit.
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11.3.2007 von ideesamkeit.
Was du sagts, das zählt.
Auch wenn du oft gar nicht damit rechnest.
Ist ein Wort gewählt,
dann entfaltet’s manchmal voll die Kraft.
Dein Wort hat Wert.
Drum mach es nich verkehrt.
Was gut ist und gerecht,
das sag. Hey, mach doch keinen schlecht!
Die Wahrheit vor!
Hau keinen übers Ohr.
Hee, red nix hintenrum.
Dein Wort hat Wert drum mach’s nicht krumm.
—
Sehr frei wiedergegeben,
mit Erklärungen,
nach: 2. Mose-Buch 20, Vers 16 (inner Bibel)
Die Zehn Gebote
das Gebot: “Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten”.
—
(c) für die Nachdichtung: Ideesamkeit (K.Sp.)
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11.3.2007 von ideesamkeit.
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Artikel mit freundlicher Genehmigung übernommen von peterpanch.wordpress.com
(Eine direkte Knüpfung ganz unten umterm Artikel).
QUER enträtselt endlich den Ursprung des bayrischen Wortes “fei”
Man lernt laufen, kleckern und Spielzeug aus dem Laufstall werfen. Den
Schnuller auszuspucken und irgendwann von Mutter die Sprache - daher auch
“Muttersprache”. So lernte ich - mein Brüderchen Mike später - die
Eigenheiten der Bayerischen Sprache kennen. Na gut, “kennen” wäre etwas
übertrieben. Wir plapperten nach, was Mam und Hintermair-Oma so mit uns
sprachen. Und das war reinstes Oberpfälzerisch. Warum ich da Dad außen vor
lasse? Er war “a Preiß” - und ist in früher Jugend “zuagroast”! Bei ihm
lernten wir von frühester Jugend was es hieß Hochdeutsch zu reden und zu
schreiben. Was uns dann in der Schule weiter half. Meistens.
Aber zurück zu den Oberpfälzer Wurzeln. Da gibt es Wörter, da wussten wir
lange nicht, dass es diese nur im Oberpfälzerischen gab. Zum Beispiel musste
ich in Zürich feststellen, dass keiner etwas mit dem Wort “Bleschl” anfangen
konnte. Ganz klar, wenn man einen bestimmten Klassenkameraden in der Schule
nicht leiden konnte und dies mit der Körpersprache ausdrücken wollte, so
“bleckte man ihm den Bleschl hin” - auf hochdeutsch: “Jemandem die Zunge
rausstrecken”. Heute würde man sagen: “Das Stones-Emblem zeigen”. Aber es
gibt seltene Worte, welche eigentlich gar keine Hochdeutsche Übersetzung
haben. “Hatten”; denn wie ich heute auf der Website einer meiner
Lieblingssendungen QUER las, ist das Rätsel um das Wort “fei” gelöst!
“Fei” find`st fei ned im Dud`n! - Also ist in keinem Wörterbuch! Noch nicht.
Aber in Wikipedia sehr bald. Dafür sorge ich ;-) Aber nun zum Ursprung des
Wortes “fei”, welches eigentlich nur als “Füllwort” verwendet wird. Zum
Beispiel in Drohungen: “Jetz wennst`d ned glei dei gosch`n halt`st - nacha
fang`st fei oane!” Womit der Drohende sagen möchte “Zupf de fei glei, sonst
fallt da Watschnbam um!”. Sorry, er meint “Halt fei dei babbm, sonst wiggl i
de um an birnbam”. Man könnte das Wort “fei” auch weglassen, aber dann fehlt
die Verstärkung der Bitte. Es klingt dann energischer. Oder wenn ich
Brüderchen mal wieder so richtig geärgert hatte, dann rief er manchmal “Des
sag ich fei der Mama!” Ohoh! Und meist “hab i fei ned vui späta a Tracht
Prügl eigsteckt”. Es gibt sogar seltene Sätze, in welchen das Wort gleich
zwei Mal enthalten ist “Wennst fei ned brav bist, nacha griagst fei nix vom
Christkindl!” Mei, mir warn fei immer brav! ;-)
Aber nun ist es wissenschaftlich. Das Schmuckwort “fei” hat einen Ursprung.
Wissenschaftler der Universität Würzburg haben herausgefunden, dass es sich
nur um eine dialektische Abkürzung des Wortes “fein” handeln kann. Das Wort
war sogar im Dialektlabor und das unterstreicht fei die Glaubwürdigkeit! Als
Beispiel nennt Sabine Krämer-Neubert “Kindlein schlaf fein ein”. Irgendwie
hört sich das auch edler an als “Schlaf etztad endli, oda i vergiss mi fei
glei!”. Was auf hochdeutsch übersetzt heißt: “Schlaf jetzt ein Du kleiner
Knilch, sonst tu ich Whiskey in die Milch!”
Wer mehr über die Bayerische Sprache und deren Übersetzung wissen möchte,
der folge dem unten stehenden Link. Dort gibt es ein Online-Wörterbuch und
ein PDF-File zum Ansehen und Herunterladen. Dort findet man unter anderem
fei auch “Bleschl”!
QUER-Onlineartikel zu “fei” (Do is fei der Artik`l drin)
Das Wort “fei” ist das Schönste Wort Bayerns!
Bayerische Dialekte hören!
Bayerisches Wörterbuch
Vielen Dank:
Artikel mit freundlicher Genehmigung übernommen von peterpanch.wordpress.com
http://peterpanch.wordpress.com/2006/02/07/quer-entratselt-endlich-den-ursprung-des-bayrischen-wortes-fei/
(Schweizer Doppel-S hier auf ß angelichen.)
Schaun Sie auch hier mal vorbei:
www.ideesamkeit.de
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