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29.4.2007 von ideesamkeit.
In Teilen der christlichen Szene schon seit einiger Zeit recht in: Anselm Grün.
Gerade habe ich allerdings ein Zitat* von ihm entdeckt, dass mich stutzig macht:
Es ist gut und sinnvoll, für die Verstorbenen zu beten („Wenn ich in Gott hineinhorche“, Matthias-Grünewald-Verlag - Mainz, 2. Auflage 1997, S. 42) […] Aber soll einer nach 20 Jahren noch dafür beten, daß sein verstorbener Vater aus dem Fegefeuer in dem Himmel kommen möge? …Das Beten für die Verstorbenen hat natürlich immer Sinn. Aber es verwandelt sich. Zu Beginn ist das Beten Fürbitte, daß der Verstorbene sich für Gott entscheidet, daß er den Sprung in die Liebe Gottes schafft. Dann wird es zu einem Gebet, das mich mit dem Verstorbenen verbindet, zu einem Gebet, in dem mich der Verstorbene auf das eigentliche Ziel meines Lebens hinweist. Und es wird dann oft auch zu einem Gespräch mit dem Verstorbenen und zu einer Bitte an ihn, mich zu begleiten und mich zu bewahren vor einem Verfehlen meines Lebens (ebd.).*(Die geschrägten Zeilen sind laut einemsArtikels von A. Seibel aus oben genanntem Buch von Anselm Grün, die geraden Wörter aus dem Artikel selber.)*(Die geschrägten Zeilen sind laut einemsArtikels von A. Seibel aus oben genanntem Buch von Anselm Grün, die geraden Wörter aus dem Artikel selber.)Hoppla! Wenn jemand zu Verstorbenen betet, mit ihnen ein Gespräch aufnimmt und dann auch noch Führung von ihnen empfängt hört sich das nach purem Okkultismus an. Gar nicht so christlich - obwohl Anselm Grün doch vielfach bzw. bei einigen Christen beliebt ist.
Ich zitiere mal zum Thema “Totengeister befragen” (Luther-Übersetzung: “Tote befragen”) 5. Mose 18, 9-13 aus der Bibel (Übersetzung Hoffung für alle):
*(Die geschrägten Zeilen sind laut eines Artikels von A. Seibel aus oben genanntem Buch von Anselm Grün, die geraden Wörter aus dem Artikel selber.) mit ihnen ein Gespräch aufnimmt und dann auch noch Führung von ihnen empfängt hört sich das nach purem Okkultismus an. Gar nicht so christlich - obwohl Anselm Grün doch vielfach bzw. bei einigen Christen beliebt ist.Ich zitiere mal zum Thema “Totengeister befragen” (Luther-Übersetzung: “Tote befragen”) 5. Mose 18, 9-13 aus der Bibel (Übersetzung Hoffung für alle):Wenn ihr jetzt in das Land kommt, dass der Herr, euer Gott, euch gibt, dann übernehmt von den Völkern dort keinen ihrer abscheulichen Bräuche! Niemand von euch darf seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen, niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, *** Totengeister befragen ***, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen [diese Wendung steht in der Luther-Übersezung nicht. Anm. Idees.]. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider. Gerade wegen dieser abscheulichen Bräuche vertreibt er die anderen Völker und gibt euch ihr Land. Ihr aber gehört zum Herrn, eurem Gott. Darum haltet ihm die Treue. (Die Bibel, 5. Mose 18, 9-13)
*(Die geschrägten Zeilen sind laut eines Artikels von A. Seibel aus oben genanntem Buch von Anselm Grün, die geraden Wörter aus dem Artikel selber.) mit ihnen ein Gespräch aufnimmt und dann auch noch Führung von ihnen empfängt hört sich das nach purem Okkultismus an. Gar nicht so christlich - obwohl Anselm Grün doch vielfach bzw. bei einigen Christen beliebt ist.Ich zitiere mal zum Thema “Totengeister befragen” (Luther-Übersetzung: “Tote befragen”) 5. Mose 18, 9-13 aus der Bibel (Übersetzung Hoffung für alle):(Die Bibel, 5. Mose 18, 9-13)Wenn Grün das ganz oben genannte Zitat tatsächlich so in seinem Buch stehen hat, nebst einiger anderer Zeilen, die A. Seibel zitiert, dringt mit seinen Bücher möglicherweise okkultes Gedankengut in christliche Gemeinden ein. Das wäre fatal. Zumindest passen einige seiner Empfehlungen nicht mit der Bibel und dem christlichen Glauben zusammen.
Quelle: Wer ist Anselm Grün?, Alexander Seibel.
www.alexanderseibel.de/wer_ist_anselm_gruen.htm
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29.4.2007 von ideesamkeit.
Der Ausdruck ist ja ein Widerspruch in sich: fromm (im Süddeutschen noch positiv belegt: christlich, zu Jesus gehörend) und Schamanismus (was weniger mit Gott zu tun hat, um nicht zu sagen: den Kontakt mit gegengöttlichen Mächten sucht).
Möglicherweise schleusen sich solche Dinge, die nicht mit dem christlichen Glauben zusammengehen, mancherorts in Christentum und Gemeinden ein. Das legt zumindest ein Artikel nahe, den ich kürzlich entdeckt habe (Quelle folgt unten). Demnach erinnerten einige Phänomene, die in manchen christlichen Bereichen in sind oder im Kommen sind - wie z. B. die sogenannten “innere Heilung” oder die Visualisierung Jesu eher an Praktiken aus Schamanismus und Magie denn an das christliche Evangelium.
Interessant, finde ich. Zumindest Elemente wie die “Visualisierung Jesu” (Stell dir Jesus in Gedanken vor, spür, wie er dich anlächelt, …) ist mir auch schonmal in christlichen Kreisen begegnet - vielleicht geht sie in die oben erwähnte Richtung.
Ebenfalls bemerkenswert der Hinweis, der eher psychologische Themen betrifft, und den ich andernorts auch schon gehört habe: C. G. Jung, der ja gerne mal bei den Urvätern der Psychologie erwähnt wird, war Spiritist - also kam eher aus der teuflischen denn aus der christlichen Richtung. Laut des oben erwähnten Artikels soll er sogar einen “Kontrollgeist” namens “Philemon” gehabt haben, der “für ihn so real wie ein Wesen aus Fleisch und Blut” gewesen sei.
Nun ja, da ich ähnliches auch schon aus anderen Quellen gehört habe: Diese Hintergründe sollte man vielleicht mit bedenken, wenn man C. G. Jung mit zu den Grundlagen von Fachwissen oder -handeln im christlichen Rahmen dazutut. (Ich glaub, Jung wird öfters mal mit erwähnt.)
Der Artikel ist, denke ich, zumindest bedenkenswert. (Ich hoffe, es gehen bei niemandem die Schallosien* runter, wenn ich jetzt die Quelle nenne ;-)). Entdeckt habe ich den Artikel in “BWL - Regionale Informationen. Bekenntnisbewegung kein anders Evangelium. Westfalen-Lippe.” Mai 2007. S. 17-25.
Abzurufen ist die Datei aber auch direkt auf der Seite des Verfassers, Alexander Seibel, als PDF auf alexanderseibel.de.
Ich garantiere nicht für alle Inhalte der Gesamtseite ;-), denke aber, der Artikel ist nachdenkenswert.
Wer darüber hinaus noch Stoff zum Nachdenken, zur Diskussion sucht, schaue sich auf der Unterseite “Zur Person” um. Aber die PDF an sich ist auch schon lang genug
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* spezielle Rechtschreibung von Ideesamkeit - so wird das Wort ja schließlich (je nach Region) ausgesprochen.
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26.4.2007 von ideesamkeit.
Wie nennt man doch gleich den Künstler, der Feuer aus seinem Mund rausspuckt? Richtich: Brenner. ;-)
Und falls Sie gerade geniest haben sollten, wünsche ich “Enthustetheit”.
Die Seite mit den Kinderwörtern für Schule, Zuhause, Grundschule und Kindergarten ist gerade umgezogen und jetzt erreichbar. (Auf obige Knüpfung klicken). Einen Räpp für Worteerfinder gibt es dort auch zu hören (evtl. nur im Internetz-Explorer arbeitend).
Die neuesten Wortideen Ihrer Kleinen finden Sie hier im Neusamkeiter, in der Kategorie Wortidee.
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12.4.2007 von ideesamkeit.
Bei der Rechtschreibung von “Händis” bitte beide Augen zudrücken ;-). - Bei der Gewalt auf Händis aber nicht!
“Gewalt auf Handys” ist eine Mini-Broschüre zum Umgang mit Händis. Rechtliche Infos rund um Händi-Fotos (Kann ich eigentlich jeden fotografieren und ins Netz stellen?), zu Gewaltdarstellungen auf Händis, Tipps für Eltern und Stichpunkte zum Dafür und Dagegen von Händi-Verboten an Schulen.
Die informative Broschüre gibt es hier, ebenso weitere gedruckte Anregungen zum Umgang mit Computerspielen.
Die zugehörige Starseite, www.ajs.nrw.de bietet generell Infos zum Kinder- und Jugendschutz.
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11.4.2007 von ideesamkeit.
Jetzt müssen schon die Zahlen dran glauben *g*. Die Dreizehn richtet sich ab sofort nicht mehr nach dem Zehner-Wortbildungsmuster (zweizehn ;-), dreizehn, vierzehn, …) sondern startet mit der Zwölf zusammen ein neues Zählschema.
elf, zwölf, drölf, vierzehn, fünfzehn, …
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Ob sich drölf in der Praxis durchsetzen wird, bliebt abzuwarten ;-).
Nachforschungen ergaben, dass dieses Zahlwort im deutschsprachigen Netz bereits um die 208.000-mal rumgugelt.
So ganz genau definiert ist es dabei jedoch nicht. Die einen verwenden es als ungefähre Schätzung einer kleinen Menge - sodass man sich beim Schätzen nie vertun kann, für andere ist es eine Ganzzahl zwischen (?!!) zwölf und dreizehn …
Des Rätsels Lösung könnte die Internetz-Schlauseite Kamelopedia bieten:
Wie die anderen Einträge bei Kamelopedia zeigen, sollte man den dortigen Artikel nicht zuu ernst nehmen.
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Unterm Strich: Vermutlich lässt sich drölf am besten für ungefähre Summen von 11,45 - 13, 45 verwenden - ob nu Uhr, Euro oder Leute. Aber wir werden sehn, vielleicht sagt man irgendwann wirklich elf, zwölf, drölf, …
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