In Teilen der christlichen Szene schon seit einiger Zeit recht in: Anselm Grün.
Gerade habe ich allerdings ein Zitat* von ihm entdeckt, dass mich stutzig macht:
Es ist gut und sinnvoll, für die Verstorbenen zu beten („Wenn ich in Gott hineinhorche“, Matthias-Grünewald-Verlag - Mainz, 2. Auflage 1997, S. 42) […] Aber soll einer nach 20 Jahren noch dafür beten, daß sein verstorbener Vater aus dem Fegefeuer in dem Himmel kommen möge? …Das Beten für die Verstorbenen hat natürlich immer Sinn. Aber es verwandelt sich. Zu Beginn ist das Beten Fürbitte, daß der Verstorbene sich für Gott entscheidet, daß er den Sprung in die Liebe Gottes schafft. Dann wird es zu einem Gebet, das mich mit dem Verstorbenen verbindet, zu einem Gebet, in dem mich der Verstorbene auf das eigentliche Ziel meines Lebens hinweist. Und es wird dann oft auch zu einem Gespräch mit dem Verstorbenen und zu einer Bitte an ihn, mich zu begleiten und mich zu bewahren vor einem Verfehlen meines Lebens (ebd.).*(Die geschrägten Zeilen sind laut einemsArtikels von A. Seibel aus oben genanntem Buch von Anselm Grün, die geraden Wörter aus dem Artikel selber.)*(Die geschrägten Zeilen sind laut einemsArtikels von A. Seibel aus oben genanntem Buch von Anselm Grün, die geraden Wörter aus dem Artikel selber.)Hoppla! Wenn jemand zu Verstorbenen betet, mit ihnen ein Gespräch aufnimmt und dann auch noch Führung von ihnen empfängt hört sich das nach purem Okkultismus an. Gar nicht so christlich - obwohl Anselm Grün doch vielfach bzw. bei einigen Christen beliebt ist.
Ich zitiere mal zum Thema “Totengeister befragen” (Luther-Übersetzung: “Tote befragen”) 5. Mose 18, 9-13 aus der Bibel (Übersetzung Hoffung für alle):
*(Die geschrägten Zeilen sind laut eines Artikels von A. Seibel aus oben genanntem Buch von Anselm Grün, die geraden Wörter aus dem Artikel selber.) mit ihnen ein Gespräch aufnimmt und dann auch noch Führung von ihnen empfängt hört sich das nach purem Okkultismus an. Gar nicht so christlich - obwohl Anselm Grün doch vielfach bzw. bei einigen Christen beliebt ist.Ich zitiere mal zum Thema “Totengeister befragen” (Luther-Übersetzung: “Tote befragen”) 5. Mose 18, 9-13 aus der Bibel (Übersetzung Hoffung für alle):Wenn ihr jetzt in das Land kommt, dass der Herr, euer Gott, euch gibt, dann übernehmt von den Völkern dort keinen ihrer abscheulichen Bräuche! Niemand von euch darf seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen, niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, *** Totengeister befragen ***, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen [diese Wendung steht in der Luther-Übersezung nicht. Anm. Idees.]. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider. Gerade wegen dieser abscheulichen Bräuche vertreibt er die anderen Völker und gibt euch ihr Land. Ihr aber gehört zum Herrn, eurem Gott. Darum haltet ihm die Treue. (Die Bibel, 5. Mose 18, 9-13)
*(Die geschrägten Zeilen sind laut eines Artikels von A. Seibel aus oben genanntem Buch von Anselm Grün, die geraden Wörter aus dem Artikel selber.) mit ihnen ein Gespräch aufnimmt und dann auch noch Führung von ihnen empfängt hört sich das nach purem Okkultismus an. Gar nicht so christlich - obwohl Anselm Grün doch vielfach bzw. bei einigen Christen beliebt ist.Ich zitiere mal zum Thema “Totengeister befragen” (Luther-Übersetzung: “Tote befragen”) 5. Mose 18, 9-13 aus der Bibel (Übersetzung Hoffung für alle):(Die Bibel, 5. Mose 18, 9-13)Wenn Grün das ganz oben genannte Zitat tatsächlich so in seinem Buch stehen hat, nebst einiger anderer Zeilen, die A. Seibel zitiert, dringt mit seinen Bücher möglicherweise okkultes Gedankengut in christliche Gemeinden ein. Das wäre fatal. Zumindest passen einige seiner Empfehlungen nicht mit der Bibel und dem christlichen Glauben zusammen.
Quelle: Wer ist Anselm Grün?, Alexander Seibel.
www.alexanderseibel.de/wer_ist_anselm_gruen.htm