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23.6.2008 von ideesamkeit.
Wie heißt es nu richtig? Der “einzige gute Film” im Kino oder der “einzigste gute Film”?
Einziger als einzig geht eigentlich nicht. Wenn du in deinem Freundeskreis z. B. der Einzige bist, der Segeln kann, dann kann das keiner, außer dir.
Wenn du nun der EinzigSTe wärst, der segeln kann, dann bedeutet das, dass (noch) keinerer (??) als du (also noch weniger als keiner) außer dir segeln kann.
Keinerer als keiner geht aber nicht. (Vielleicht als negative Menge in Mathe ;-).)
Und einziger als einzig geht auch nicht. Das wäre dasselbe, wie wenn man sagen würde: noch einerer als ein Einzelner. Einser als Eins. …
Das Gleiche gilt übrigens auch für voll. Voller als voll geht nicht. (Jaa, beim Allo’ol vielleicht. Aber wenn ein Glas (ganz) voll ist, dann ist es voll.) Ausnahme: in Arbeitszeugnissen. Da gibt es auch “zur vollsten Zufriedenheit”. Grammatisch ist das ein einzigSTer Unsinn, aber nu jut …
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23.6.2008 von ideesamkeit.
“Wieso lernen Menschen nicht aus der Geschichte? Sind die Menschen im Grunde ihres Charakters und ihres Daseins noch genau die Menschen von damals?” (Frage aus einem Forum)
Jepp, die Menschen ändern sich im Grunde genommen nicht.
Klar, es gibt viel Gutes. Gemeinschaftssinn, Hilfaktionen, … Es gibt aber auch genausoviel Schlechtes: Betrug, Krieg, …
Guck dir die typischen Themen an: Liebe, Feiern, Geburt, usw. auf der einen Seite und Eifersucht, Neid, Krieg, … auf der anderen. Das ist in jeder Geburtlerschaft (Generation ;-) ) das Gleiche. Jut, wir habe gerade eine Friedenszeit - Gott sei Dank!
Über Tausende von Jahren ändert sich aber nicht so wahnsinnig viel. Oder gar nichts? Die Technik ist besser als vor tausend Jahren. Die technischen und andere Erfahrungen sind mehr geworden. Aber der Mensch, der das alles nutzt und weiterentwickelt, bleibt der Gleiche.
Als weiterer Grund kommt vielleicht dazu, dass wir uns nicht immer die Mühe machen, aus der Geschichte und von den Erfahrungen der Eltern und Großeltern zu lernen. Aber selbst wenn: Bestimmte Dinge wiederholen sich einfach - siehe oben.
Kennste Kain und Abel? Der Erstgenannte, Kain, hat seinen Bruder schon vor xxxx Jahren erschlagen. Heute geht das technisch ausgereifter oder mitunter kombiniert mit Gewalt in Fußballstadien oder auf dem Land, führt aber immer noch zum gleichen Ergebnis.
Du gehst davon aus, dass sich der Mensch vom Charakter her weiterentwickeln kann - hin zum Guten? Wenn das möglich ist, dann in sehr engen Grenzen. Grundlegende, dauerhafte Fortschritte hat es aus menschlicher Kraft mehr oder weniger nicht gegeben. (Im Ganzen und von Friedenszeiten abgesehen: Kriege, Mord und Totschlag gibt es seit Tausenden von Jahren immer noch - trotz aller Friedensbemühungen und Auf- oder Abrüstung).
Das hängt damit zusammen, dass wir Menschen seit dem Aufstand gegen Gott (dem Sündenfall im Paradies) einfach vom Charakter und Verhalten her nicht mehr grundsätzlich gut und perfekt sind, sondern auch böse.
Wenn du nen Menschen möchtest, der sich nicht nur von den technischen Errungenschaften, Bauten, Raumfahrt und anderen Erfindungen her weiterentwickelt, sondern auch vom grundlegenden Charakter oder Dasein her, dann brauchst du im Grunde genommen einen ganz neuen Menschen. (Ich red jetzt nicht davon, charakterlich an sich zu arbeiten. Das ist in gewissen Grenzen möglich. Aber es ändert nicht den Menschen an sich.)
Kleines Problem: Ein ganz neuer Mensch werden - das geht überhaupt nicht. Solch eine Entwicklung ist unmöglich.
Einzige Ausnahme: Du wendest dich an den, der den Menschen entworfen und umgesetzt (sprich: gemacht) hat: Das ist Jesus, der Sohn von Gott. Der ist der Einzige, der Menschen neu machen kann und ihnen sogar ein “neues Herz” gibt. In dem Fall nicht biologisch-medizinisch, sondern Herz als das, was das Denken und Tun steuert.
Auf dem Weg, wenn Menschen sich von Jesus ein “neues Herz” geben lassen, d. h. ihn den Ton im eigenen Leben angeben lassen, erhältst du nen neuen Menschen.
Jepp, der Mensch an sich ist immer noch der Alte (sieht genauso aus). Aber er hat einen neuen Tonangeber für sein Denken und Handeln. Ein “neues Herz”, dass einfach anders tickt als das alte.
Das wirkt sich auf den ganzen Menschen aus, und er kann lernen. Nicht in erster Linie aus der Geschichte, sondern direkt von Gott. Z. B. aus der Bibel. Und zugleich durch Gottes Heiligen Geist (so etwas wie die Funkverbindung zu Gott, wenn man das so sagen kann).
Und Gott weist darauf hin, dass beispielsweise Mord und Totschlag oder auch einfach Diebstahl und Betrug nicht in seinem Sinne sind.
Da lernt der Mensch dann direkt von Gott.
Stichwort *lernen*: Den meisten wird nicht entgangen sein, dass Leute, die Gott bzw. Jesus gehören, Christen, sich auch allerhand Fehler “leisten” und mitunter den Eindruck machen, sie hätten ebenfalls weder aus der Geschichte noch von Gott etwas gelernt. Der Eindruck kommt leider hin und wieder hin.
Das “neue Herz”, der “neue Mensch” wirkt sich aus - aber der “alte Mensch” ist auch noch dabei. Daher können auch Menschen, die Jesus als Tonangeber haben, sich diesem Tonangeber entziehen und Unrecht begehen. Das läuft beides ineinander und ist ein bisschen verwirrend - wie höhere Mathematik: der neue Mensch, der von Jesus genötig wird, das Gute zu tun, und der alte Mensch, der sich zum Unrecht hingezogen fühlt und nichts dazulernt.
Vollkommen in Ordnung gebracht wird der Mensch, sofern er oder sie sich zu Lebzeiten dieses neue Herz von Jesus geben lässt, erst nach dem Tod. Sprich - für die, die (durch den Sohn von Gott) reinkommen: im Himmel. Da ist es dann unmöglich, Böses zu tun. Und die Menschen haben endlich “gelernt” - bzw. richtiger: wurden umgewandelt.
Zurück zur Erde:
In der Praxis - hier auf der Erde - sind die Leute, die sich von Jesus regieren lassen, immer noch in der Lage, Böses zu tun. Leider. Aber die Richtung geht in der Regel tendeziell mehr zum Guten. (Was nicht bedeutet, dass die Menschen an sich irgenwie “besser” wären.)
Zwei Beispielgebiete, die das eindrücklich zeigen (auch wenn’s eher besondere Beispiele sind):
In der Praxis ist es so, dass der Glaube an Jesus schon vielfach Menschen und Situationen wesentlich verändert und umgekrempelt hat. Guck dir in Deutschland die Einführung der Schulen (Bildung für alle) an, die Gründung von diakonischen Einrichtungen, Initiativen gegen soziale Misststände, Krankenhäuser (bsd. in vorigen Jahrhunderten) - oft ging die Initiative von Christen aus, die auf Gott und den Himmel hinwiesen - aber auch in der Not der Leute hier auf der Erde engagiert Hilfsinitiativen ins Leben gerufen haben. (Ein Beispiel: Johann Hinrich Wichern)
Auch der Blutrache in einigen Völkern (das Bringst-du-einen-aus-meinem-Clan-um-bringen-wir-einen-aus-deinem-Clan-um-und-ihr-bringt-dann-wieder-einen-von-uns-um-Prinzip) wurde oft erst dadurch gewehrt, dass sich Einzelne oder mehrere aus diese Völkern von Jesus bestimmen ließen und daher auf den weiteren Kreislauf der Blutrache verzichteten.
Besonders im zweiten Beispielgebiet (Thema Blutrache) haben die Leute eher nicht aus der Geschichte gelernt - wie man ja eigentlich hoffen könnte. Aus der Geschichte hätte sich in diesem Fall zumeist eine Steigerung der gegenseitigen Rache ergeben.
Der Lerneffekt - korrekter, die Veränderung - wurde dadurch bewirkt, dass sich die Leute (bei vielen sozialen Hilfsinitiativen wie auch beim Verzicht auf (Blut-)Rache) von Gott bzw. seinem Sohn sagen ließen, was zu tun ist.
(c) 2008 Ideesamkeit (KSp)
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