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19.6.2009 von ideesamkeit.
::Gleichwörter, Sünnonüme, Synonyme::
Was kann man noch für “sagen” sagen? In einem Text oder Aufsatz immer wieder die Wendungen “sagte er”, “fragte er”, “sagte er” abzuwechseln, wird auf die Dauer schnell langweilig. - Was kann man noch für “sagen” sagen? Hier eine kleine Sammlung von Gleichwörtern (bedeutungsgleiche Wörter, Synonyme) als Anregung fürs eigene Schreiben. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Gleichwörter können über die Anmerk- (Kommentar-)Funktion gern eingereicht werden.
Welches der Gleichwörter für deinen (oder Ihren) Text passt, kommt türlich immer auf den Zusammenhang drauf an.
sagen
fragen, wissen wollen, erfahren wollen, sich umhören, sich erkundigen, sich schlau machen, sich informieren,
äußern, darauf aufmerksam machen, bemerken, anmerken, meinen, denken, melden,
einwerfen,
entgegnen, einwenden, protestieren,
anklagen
zustimmen, beiflichten,
flüstern, schreien, rufen, keuchen, sich räuspern,
kichern, glucksen, wiehern, lachen,
husten, schlucken, winseln,
schriftlich sagen:
alle oben aufgeführten (z.B.: anmerken, zustimmen), außer die Gleichwörter, die sich auf die Lautstärke oder andere nichtschriftsprachliche Möglichkeiten beziehen (flüstern und schreien geht schriftsprachlich nicht - abgesehen vom Tschätt natürlich)
- daneben:
bloggen (bloggte er), tippte er in die Tastatur, …
- Bei wörtlicher Rede das “sagen” einfach ganz weglassen. “Im Kino läuft XY.” Lena rannte zur Eingangstür. (In dem Fall kommt man auch ganz ohne ein Gleichwort für “sagen” aus.)
Wenn Ihr (bzw. Sie) weitere Gleichwörter für “sagen” auf Lager habt: Einfach die Kommentar-Funktion benutzen und hier einreichen.
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Geschrieben in Sprachliches, Allgemein | Keine Kommentare »
11.6.2009 von ideesamkeit.
Kinderwörter
Opa hat gerast und gebest.
Nein, der Opa ist in diesem Beispiel nicht ausgerastet. Versteht ihr denn nicht? Er hat “den Rasen gemäht”. - Das “gebest” ist dann schon wieder einfacher zu verstehen.
Opa hat Rasen gemäht und gefegt. - Erfinder: 3-jähriger
Hestano:
Dieses Wort stammt möglicherweise aus einem spanischen Kindergarten … Es kann aber auch sein, dass Jannick mit der Aussprache von Restorang (Restaurant) einfach noch so seine Schwierigkeiten hatte ;-).
Melder: Tia Erfinder: Jannick
Matisanne:
Klingt fast wie aus einer Werbung. Gemeint ist aber einfach “Marianne”.
Melder: FuXx
Ballalong:
Völlig logisch und spricht sich auch viel einfacher ;-): ein Luftballong.
Melder: die Schwester Erfinder: ihr Bruder
Erbeer:
Der Erdbeer?? Kurzform von Erdbeere. Nicht zu verwechseln mit dem Erdbär.
Melder: Anna Erfinder: Bruder
Roketten:
Wie man sieht, hat Annas Bruder einen ganz schönen Happetiet ;-) und dementsprechend auch viele neue Worteinfälle. Diesmal ist die Hauptspeise dran: Heute gibts “Roketten”. - Oder waren “Kroketten” gemeint? Wie auch immer: Guten Hunger.
Melder: Anna Erfinder: Bruder
Anrufbeworter:
Ganz klar: Wenn man gerade ein so lecker Essen verputzt - Roketten mit einem Erdbär, Verzeihung: Erdbeer, als Nachspeise, dann kann man natürlich nicht ans Telefon gehen, wenn dieses klingelt. Macht aber auch nix. Wozu hat das Klinglingding schließlich einen eingebauten “Anrufbeworter”?
Melder: auch von Anna Erfinder: und ihrem Bruder
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Luftaplong:
Nach der Beerenjagd und dem ausgiebigen Schmausen kann man sich wieder den Spielen und der Entspannung widmen. Diesmal mit einem Luftablong. Das ist das Gleiche wie ein Ballalong, nur vermutlich in einer anderen Farbe.
Jetzt wolln Se wissen, warum es ausgerechnet zum “Luftballong” tausend neue Wörter bzw. Wortverdreher gibt? Nun, manche Sprachwissenschaftler sind der Meinung: Je öfters eine Sache vorkommt, desto mehr verschiedene Wörter (Gleichwörter, Synonyme) lassen sich die großen oder auch kleinen Leute dafür einfallen. Und ein Luftaplong kommt in der Welt der kleinen ja ziemlich häufig vor. Abgesehen davon, dass das Wort in den Originalbuchstaben für Spracherlerner echt schwer auszusprechen ist … ;-)
Melder: Anna Erfinder: diesmal von Anna selbst, als sie noch klein war
Schulfrau, Schulmann:
Nun kommen wir zum Ernst des Lebens. Matte, Englisch, Deutsch, … irgendwann gehts in die Schule. Unterrichtet wird dort, wie der Blogbetreiber von Katharina erfuhr, von einem Schulmann oder einer Schulfrau. Was gleichbedeutend mit “Lehrer” und “Lehrerin” ist. Na denn man tau.
Melder: Fam. Oe. Erfinder: Katharina
Muddelknette:
Namen sind Schall und Rauch. Spätestens wenn der Nachwuchs da ist, sollte man den bisher vertrauten Namen ablegen und sich eine Bezeichnung zulegen, die einfach auszusprechen ist. Andernfalls laufen Eltern oder die Verwandtschaft Gefahr, plötzlich als Mampfend (Manfred) oder Matisanne (Mariannne) angesprochen zu werden.
Auch Spitznamen haben so ihre Tücke. Muddelknette etwa ist die Verdrehung des Spitznamens “Knuddelmotte”. Wobei ich mir jetzt nicht sicher bin, ob (Knuddel)Motte jetzt soo ein schöner Kosename ist. Vielleicht liegt die Bedeutung aber auch auf “schwer einzufangen”, wer weiß …
Melder: Blacks Erfinder: Jeannine
Schascha:
Schascha - ebenfalls eine wunderschöne Wortumformung, die eigentlich von Speisen bis Spielzeug alles Mögliche bezeichnen könnte. Laut der Redaktion vorliegenden Informationen handelt es sich bei Schascha jedoch schlicht und einfach um eine uns nicht näher bekannte Person, die ansonsten auf den Namen Sascha hört.
Melder: Blacks Erfinder: Germaine, 3/4-Jahre alt
Pustebong:
Pustebong, Ballalong, Luftablong - eigentlich alles das selbe und doch irgendwie anders. Je nachdem, was der Betrachter als besonders tüpisch an diesem fliegenden Etwas bemerkt: das Aufpusten, die Luft im Inneren oder eben die ballförmige Form. Ein Pustaluftablong eben.
Melder: Blacks Erfinder: Jacqueline, 3 Jahre alt
Apropo: Da behaupte nochmal einer, neue Worterfindungen müssten den Gegenstand oder den Sachverhalt immer ganz genau beschreiben. Von wegen! Unsere Beschreibung Luft-Ball-ong müsste ansonsten ja auch noch das Aufpusten enthalten: Ein Puste-Luft-Ballong. Weill der Ballong - erst einmal aufgepustet - auch etwas fliegt, wäre folgerichtig von einem Puste-Luft-Ballon-Gefliege zu sprechen. Will sagen: Neue (und auch alte) Wörter können keineswegs alle Eigenschaften und Funktionen eines Gegenstands beschreiben. Das geht gar nicht. Dann wären sie viel zu lang, wie bei dem Puste-Luft-Ballon-Gefliege. Zumal dort die wichtigste Silbe noch gar nicht angefügt wurde …. Peng!
Leckerling:
Wollnwa mal hoffen, dass sich René (damals 4 Jahre) bei dieser Worterfindung einfach nur versprochen hat. Es sei denn, er wäre in Holland zu Besuch gewesen, wo man auch lecker Fahrrad fahren kann. Gemeint ist das bekannte “Schmetterding”, das unter dem Namen “Schmetterling” noch geläufiger ist.
Melder: Blacks Erfinder: René, 4 Jahre
Elle (Ellewe):
LKW. Nachdem LKW im Schwäbischen die Bedeutung von Leberkäsweckle erhielt, brauchte der Lastkraftwagen vermutlich eine neue Bezeichnung. Der besseren Verständlichkeit wegen vielleicht noch mit einer Silbe dazu: der Ellewe ;-)
Melder: Thekla Erfinder: Lukas, 2 Jahre
Durchmarschierer:
Hat nix mit der Folge schlecht gewordenen Essens zu tun ;-): “Meine Tochter, vier Jahre, rief mich: ‘Mama, Mama, komm ganz schnell, der Tom spielt mit dem Durchmaschierer (Handmixgerät)’
Melder: Laut Einsendeblatt von niemandem eingesandt Erfinder: und auch von niemandem erfunden worden. Tja ;-).
Klammerologe:
Zahnspangenspezialist oder Kieferortopäde. “Erfunden wurde das Wort von meiner Tochter, die mit acht Jahren eine Zahnspange bekam …”
Melder: Libelle Erfinder: Tochter, acht Jahre
Tochkopf:
Tochkopf = Kochtopf
Melder: Vivian
Hamburgo:
“Da wos Hamburger gibt, sprich bei McDonalds. Erfindung meines Sohnes in seiner kreativsten Wortmachphase (mit 2)” (Der Ausgewogenheit halber ergänzt: Burgerking)
Melder: Denchen Erfinder: Benjamin, 2 Jahre
Papaburgo:
“Erweiterung von Hamburgo. Papaburgo: Benjamins leiblicher Vater, den er zu dieser Zeit ab und zu besuchte, der direkt neben einem McDonalds wohnte und den er untrennbar mit Hamburgern in Verbindung brachte.”
Melder: Denchen Erfinder: Benjamin, 2 Jahre
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Geschrieben in Lustiges, Mitmach-Wörterbuch, Allgemein | Keine Kommentare »