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12.1.2010 von ideesamkeit.
(idees.) Bibelwettbewerb für Schülerinnen und Schüler - STOP - McPomm - STOP - Titel: “Voll das Leben” - STOP - Kreative Texte, multimediale Beiträge - alles erlaubt - STOP - Anmelden bis zum 31.01.2010 STOP Abgabe der Wettbewerbsbeiträge bis zum 23. Aprill 2010 STOP
Der Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, lädt Schülerinnen und Schüler jeden Alters, auch Berufsschüler, zum kreativen Bibelwettbewerb ein. Das Motto: “Voll das Leben”. Den Inhalt: Dürft ihr euch aussuchen. Zur Auswahl stehen vier Temengebiete:
Die Aufgabe: Einzeln oder zusammen mit anderen Schülern einen kreativen Beitrag zu einem der vier genannten Temenfelder erstellen. Dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt - von Textbeiträgen bis zu Bildschirmvorführungen und Klipps ist alles drin. Okee, es gibt eine Maximallänge für die Beiträge ;-).
Wer aus McPomm kommt, SchülerIn ist und jetzt einen Geistesblitz hat - die Anmeldefrist läuft nur noch bis zum 31. Ersten 2010. Für die Ausarbeitung und Abgabe habt ihr dann bis zum 23. Vierten 2010 Zeit.
Veranstalter des Wettbewerbes ist der Arbeitskreis Bibelwettbewerb (beim Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern), in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bibel und Kultur (Stuttgart) und dem Niederdeutschen Bibelzentrum St. Jürgen in Barth.
Du willst mehr wissen? Hier entlang (weiterführende Infos und Quellen):
Onlein in der Bibel suchen - hier … Klick aufs Banner :
[Ja, ist Werbung ;-)]
Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.
Viel Spaß beim Mitmachen.
Geschrieben in Lustiges, Wettbewerbe, Glaube & Co., Blechhirn, Sprachliches, Allgemein | Keine Kommentare »
11.1.2010 von ideesamkeit.
Ostwestfalen-Lippe. Ohren auf und los! Am 6. und 7. Februar 2010, Samstag und Sonntag, jeweils um 18. Uhr gibt der Gospelchor “Joyful Voices” aus Löhne Siemshof in der Heilandskirche sein Jahreskonzert - in diesem Jahr anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Gospelkores.
Die musikalische Mischung reicht von schnellen Melodien über rüttmische Stücke bis zu besinnlichen Beiträgen - und wer aus der Nähe kommt, sollte sich das Jahreskonzert der Joyful Voices nicht entgehen lassen. Das zeigt schon ein Blick auf die Konzerttermine: Seit 2008 wird das Jahreskonzert im Doppelpack angeboten - an zwei Tagen. Im Jahr zuvor war die Kirche mit 800 von insgesamt 600 offiziell zugelassenen Besuchern so proppevoll, dass der riesige Andrang der Zuschauhörer seitdem auf zwei Veranstaltungstage aufgeteilt wird.
Veranstaltungsort ist die Heilandkirche Siemshof, Wietbrete 32 in Löhne (Westfalen). Einlass: ab 17 Uhr. Eintritt frei. Spenden werden gerne entgegengenommen.
Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.
Weitere Wissungen: www.the-joyful-voices.de
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http://www.ideesamkeit.de/ - Sprache. Vielefalt. Kreativität.
(Rechtschreibung teilweise nach der übernächsten Reform.)
Geschrieben in Ostwestfalen-Lippe, Glaube & Co., Allgemein | Keine Kommentare »
9.1.2010 von ideesamkeit.
Rechtschreibung aussprachegemäß
Aus welchen Städten, Ländern und Orten kommen eigentlich die Besucher von Ideesamkeit.de?
Einen Überblick gibt die Besucherweltkarte in der Worterfindungsrubriek, die aber nur die BesucherInnen eben dieser Unterseite zählt.
Der größte Teil des Besucherstroms - über 30.000 Besucher im Nowember 2009 - kommt aus den DACH-Ländern, von Aurich über Österreich bis in die Schweiz. Stark vertreten sind aber auch Besucher aus Olsztyn, Warszawa und dergleichen - was auf Polen als Ausgangsland schließen lässt - gefolgt von Niederländern, Dänen und Kasachen.
Hin und wieder schauen auch einmal Leute aus Teiwan, Peking oder dem Nieldelta vorbei - ebenso wie Besucher von der anderen Seite des großen Teichs, die z.B. aus Bergblick (Mountain View) oder von der amerikanischen Gabel (American Fork) kommen.
Die Besucher aus Deutschland kommen beispielsweise aus Städten wie Nürnberg, Ascheberg, Penzberg oder Pinneberg. Die meisten vermutlich direkt vom Grillen (Asche, Ascheberg) oder ganz allgemein vom Essen - je nachdem, was der Goch gerade zubereitet hat.
Gelesen wird Ideesamkeit.de offenbar auch im bayrischen Dingolfing. Der dortige Schützengesellschaft “Edelweiß” veröffentlichte auf Ihrer Netzseite einen Ausschnitt des Dingolfinger Anzeigers vom 13. Zehnten 2007. Direkt neben dem Bericht über ein Prominentenschießen des Schützenvereins findet sich eine Glosse, die auf einen Besuch der Worterfindungsseite schließen lässt ;-) :
… So werden wir, angesichts des Blicks auf das Wärmometer unser Gesitze einwintern, was nichts anderes heißt, als dass wir die Biergarnitur in den Keller schaffen. Zum Bügeln werden wir das Wassergedimpf bereitstellen, was bedeutet, wir werden das destillierte Wasser aus dem Schrank holen. Und wenn wir uns unterhalten, so haben wir bestimmte Gesprächungen [Gesprächstthemen, Anm. Ideesamkeit].
Quelle: Dingolfinger Anzeiger v. 13.10.2007, S.17 lt. edelweiss-dingolfing.de. Hervorhebungen der Wortschöpfungen durch Ideesamkeit. Einige Rechtschreibfehler in der Quelle wurden in der Wörtlichung (im Zitat) nicht übernommen.
Überblick über die Herkunftsorte:
Wer wissen möchte, aus welchen Städten, Ländern und Dörfern die übrigen Leserinnen und Leser kommen, findet im “Presse-Echo” einen - bei weitem nicht vollständigen - Überblick über die Herkunftsorte der Besucher der Worterfindungsseite unter der Überschrift Von Aurich bis Zürich …
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Geschrieben in Lustiges, Sprachliches, Allgemein | Keine Kommentare »
8.1.2010 von ideesamkeit.
Aus dem Stegreif - wo kommt diese Redewendung eigentlich her? Und wie wird sie richtigerweise geschrieben: Stegreif oder Stehgreif?
Im Bloggbeitrag über Eintagswörter hatte ich die Von-jetzt-auf-Gleich-Wörter auch als Stehgreifwörter betitelt - mit h.
Dazu erreichte ideesamkeit.de folgender Kommentar von Jasper, der Ihnen und euch nicht vorenthalten werden soll. Hätten Sie gewusst, wer oder was ein Stegreif ist?
Hier die Erläuterung zur Wortherkunft, von Jasper:
Eine schöne Idee, Fremdwörter so zu schreiben, wie man sie eingedeutscht eigentlich schreiben müsste. Ich plädiere z.B. schon länger dafür, dass man Händy endlich mit ä schreibt …
Ganz davon abgesehen, habe ich aber noch eine weitere Anmerkung, die vielleicht in sprachgeschichtlicher Hinsicht ganz interessant sein dürfte:
In der Redewendung „aus dem Stegreif“ meint man, dass man spontan etwas tut, ohne groß darüber nachzudenken. Allerdings kommt dieses Wort nicht, wie man denken könnte von der zugegebenermaßen recht anschaulichen Situation, dass jemand im Stehen etwas aus der Luft greift. Vielmehr kommt es von dem Steg-Reif (daher auch ohne h geschrieben), damit ist sozusagen das Trittbrett beim Pferd, der Steigbügel gemeint. Wenn man also früher auf dem Pferd geritten hat/ist, und dabei noch im Vorbeireiten einen Gegner niedergestreckt hat, so hat man dies aus dem Stegreif (heraus) getan.
Viel Spaß noch weiterhin mit diesem Blog!
Herzlichen Dank für den Hinweis. Auf wikipedia.de findet sich noch eine tolle Umschreibung für “etwas aus dem Steg-Reif machen”: Es bedeutet ursprünglich “ohne vom Pferd zu steigen“. Das ist an sich schon wieder eine unterhaltsame Redewendung, die hiermit allen Schreibenden und RednerInnen zur Verwendung empfohlen sei - statt “improvisieren”. Ste(h)greifen geht natürlich auch.
Der Steg-Reif ist, ebenfalls laut wiki, ursprünglich die Seilschlinge, die man zum Aufsteigen auf Ross und Gaul benutzte. Und wo wir grad bei Pferd und Reitkunst sind: Sogar unser Wort Pferd ist ein “Fremdwort”, richtiger ein Lehnwort. Ursprünglich sprach man das Tier “Pferd” paraveredus aus - mindestens die Vorsilbe ist griechisch - was soviel wie “Nebenpferd” bedeutet.* Da ein Paraveredus aber sowohl für die Reitkunst als auch fürs Ste(h)greifen recht lang und umständlich ist, hat der Volksmund das Tier irgendwann zu P-f-er-d zusammengekürzt. Ist praktischer.
Zurück zum Steigbügel bzw. zu seiner früheren Form, dem Steg-Reif:
Wortherkunftsmäßig korrekt ist es also, etwas aus dem Stegreif zu machen, ebenso die Stegreifaufgabe und dergleichen - alles ohne h.
Die Fassung mit h - Stehgreif - nennt sich Volksetymologie. Ein großer Teil der Menschen weiß nichtmal mehr, dass es mal einen Steg-Reif gab, geschweige denn, dass man ihn in Stegreif ohne h schreibt. Also erklärt sich das “Volk” die Wortherkunft so: etwas aus dem Stand heraus greifen - Stehgreif.
Und nun kommt es auf den jeweiligen Leser an: Wer die ursprüngliche Form samt Wortgeschichte kennt, dem graust es bei einer Wortumdeutung wie in Stehgreif. Aus diesem Grund sei z. B. darauf hingewiesen, dass es richtig heißt “aufs Geratewohl”, wenn man etwas auf gut Glück versucht: Es möge wohl (Adverb zu gut) geraten. Mit gerade hat das nix zu tun.
In der Wendung “etwas aus dem Stehgreif machen” und bei den Stehgreifwörtern findet Ideesamkeit die neuere, wenn auch sprachgeschichtlich an dieser Stelle nicht korrekte Umdeutung ganz anschaulich: aus dem Stand heraus ein Wort greifen.
Deshalb sei allen Leserinnen und Lesern die Form mit h ans Herz gelegt: Stehgreif ;-) - zumal man das Wort inzwischen auch “Ste(h)-Greif” spricht. Die eigentlich korrekte Schreibweise - Stegreif - ist dank der Erläuterung von Jasper aber ebenfalls unterhaltsam und spannend.
Kurz und gut: In der Schule und überall, wo der Duden regiert: Stegreif ohne h. Überall sonst möge jeder aus dem Stehgreif heraus handeln oder Stegreifaufgaben lösen - mit oder ohne h - Hauptsache, Sie fallen im Vorbeireiten nicht vom Pferd. ;-)
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Ach ja, wer ne Eselsbrücke (Pferdebrücke?) braucht:
Pferd schreibt man ohne h. Und den Stegreif, da er am Pferd hängt, auch. (Ideesamkeit, nach der Erläuterung von Japser)
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Weitere Ste(h)greifwörter finden Sie auf www.ideesamkeit.de.* Quellen:Pferd - paraveredus: So u. a. wikipedia.de: pareques acuminatus (Eins 2010)
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4.1.2010 von ideesamkeit.
Allen Leserinnen und Lesern von www.ideesamkeit.de, www.blog.ideesamkeit.de und www.spiegelspinne.de ein frohes, gesundes und gesegnetes neues Jahr 2010.
[die obligatorische Werbung ;-)]
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