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29.3.2010 von ideesamkeit.
(Gastbeitrag von Felix Aeschlimann)
„Wer die Formen nie erneuert, steht in Gefahr, den Inhalt zu verlieren.“ Dieser Satz stammt von einem weisen 85-jährigen Evangelisten. Er hat Recht. In brüchigen Schläuchen verliert man den kostbaren Wein, warnt auch Jesus. Ein altes Prinzip, das uns Christen stets herausfordert.
Sprache veraltet
Für unsere Familienandacht war neulich keine moderne Bibelübersetzung vorhanden. So griffen wir zur guten, bewährten Lutherbibel. Jonathan, unser Ältester, las den vorgegebenen Abschnitt, stolperte aber immer wieder über Begriffe, die für ihn weder alltäglich noch bekannt waren. Dabei lasen wir nicht aus der Original-Lutherbibel aus dem Jahr 1534, sondern aus der Ausgabe von 1984! Unsere Teenager sind nicht vertraut mit einer Sprache, die erst ein paar Jahrzehnte alt ist. Um eine Bibel zu übersetzen, brauchen die Fachleute im Schnitt etwa 20 Jahre. Und der Wortschatz der Übersetzer ist jeweils auch schon einige Jahrzehnte alt, denn im Normalfall sind das keine frischen Schulabgänger. So liegen zwischen dem Wortschatz unserer Kinder und der Ausdrucksweise der Bibelübersetzer oft mehr als ein halbes Jahrhundert. Lang genug, um …
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Der vorliegende Artikel stammt von Felix Aeschlimann, dem Direktor des sbt Beatenberg, eines Seminars für biblische Theologie in der Schweiz. Übernommen wurde der Text mit freundlicher Genehmigung aus dem Info-Brief Nr. 1, März 2010 des sbt Beatenberg (www.sbt-beatenberg.ch).
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Geschrieben in Glaube & Co., Sprachliches, Allgemein | 1 Kommentar »