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31.3.2010 von ideesamkeit.
(Karfreitag, Ostern):
“Ich - wasche meine Hände in Unschuld. Kann ja nichts dafür. Meine Idee war’s nicht. Dornenkrone, Peitsche, Folter … auf meinem Mist ist das nicht gewachsen.
Ist irgendwie auch komisch. Da kommt so’n Mensch (Jesus), erzählt, heilt und behauptet, er sei Gott. Und dann lässt er sich umherschieben wie’n Stück Vieh. Von Pontius nach Pilatus, zwischendurch noch zu Herodes …
Gehandelt wird auch. Wollt ihr lieber einen freien Mörder oder diesen Jesus? Fehlen nur noch die Ersteigerungsgebote. Und dann die Diplomatie: Weiß zwar, dass Jesus unschuldig ist, aber wenn ich ihm zustimme …
… schlecht für mein Image. Und wer will schon sämtliche Beziehungen aufs Spiel setzen - wegen …”
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„Ich - wasche meine Hände in Unschuld“ schildert unterhaltsam und in lockerer Sprache, warum und wozu Karfreitag, Ostern und Co. überhaupt gut sind. Aus der Sicht von Pilatus versteht sich. Dabei werden im ersten Teil auch einige tüpische Fragen und Ansichten aufgegriffen, wie etwa „Wie kann Gott nur seinen eigenen Sohn draufgehen lassen?“ oder „Was kann ich eigentlich dafür? Wegen mir hätte Karfreitag nicht sein brauchen.“
Ratsch! … Nachdem der Tempelvorhang von oben bis unten durchgerissen ist, geht der zweite Teil in ebenso unterhaltsamer Weise auf die aufgetauchten Fragen ein und beantwortet sie. Mitunter auch zwischen den Zeilen.
Die „Rede von Pilatus“ bildet unterhaltsamen Lesestoff auf ca. 12 Seiten - sowohl für die eigene Lektüre als auch zum Einbauen oder als Aufhänger für Andachten, Gruppenstunden in der Gemeinde, für Predigten oder zum Aushängen im Schaukasten.
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