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26.6.2010 von ideesamkeit.
Ostwestfalen-Lippe, Burg Vlotho
- “Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit …” - das ist das Thema des Frischluftgottesdienstes auf dem Gelände der Burg Vlotho am morgigen Sonntag, dem 27. Juni 2010.
Startschuss ist 11.00 Uhr, Veranstalter die EC-Gemeinschaft Vlotho-Wehrendorf, die zum Gottesdienst im Freien auch mit dem EC-Chor aus Wehrendorf anrückt.
Die Predigt rund um das Thema Sicherheit, “irgendwas, was bleibt” hält Andreas Schmidt.
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Weitere Infos: wehrendorf.org
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Geschrieben in Ostwestfalen-Lippe, Glaube & Co., Allgemein | 2 Kommentare »
26.6.2010 von ideesamkeit.
Ideesamkeit.de / Deutsche Sprachwelt vom 25. Juni 2010 – Anlässlich des WM-Achtelfinalspiels zwischen Deutschland und England am Sonntag, dem 27. Juni 2010 ruft die Deutsche Sprachwelt dazu auf, während des gesamten Wochenendes entschlossen auf Englizismen zu verzichten.
Am Wochenende solle es demnach kein einziges „Public Viewing“ geben, sondern „Rudelgucken“, so Thomas Paulwitz, Scheff-Schriftleiter der Deutschen Sprachwelt, die nach eigenen Angaben die größte deutschsprachige Zeitschrift für Sprachpflege und Sprachpolitik ist. Auch „Fußballkino“ mit bis heute immerhin 1770 Google-Einträgen ist, wie Ideesamkeit.de feststellte, ein treffender Ausdruck für das öffentliche Fußballkucken auf Großbildleinwänden. Beim Rudelgucken bzw. Rudelkucken sind übrigens beide Formen richtig, wie ein Blick in den Duden belegt: “kucken” - mit k -folgt der norddeutschen Aussprache.
Hörfunksender sollten am jetzigen Wochenende, so Paulwitz weiter, mit deutschsprachigen Liedern ins Ohr treffen, und Zeitungen sollten englische Fremdwörter des Feldes verweisen, besonders im Sportteil. Die Lippen von Berichterstattern in Funk und Fernsehen sollten keinen einzigen Englizismus durchlassen. Die Anregung zu diesem Aufruf habe eine Aktion des Hörfunksenders „BB Radio“ gegeben, der am gestrigen Freitag in seiner Morgensendung keine englischsprachige Musik gespielt habe.
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Die Forderung nach stärkerem Sprachbewusstsein begründet die Sprachzeitung damit, dass die Aufstellung Deutschlands sprachlich gesehen nicht ausgereift sei. So trage beispielsweise das WM-Sammelheft von Ferrero und kicker, das verspreche, „alles über die deutsche Mannschaft“ zu bieten, den Titel „Goal!“. Das Heft biete „Facts“, die Sammelbildchen hießen „Team-Sticker“. Wie die Sprachwelt einfallsreich aufzeigt, sei das fröhliche schwarz-rot-goldene Bekenntnis zur Nation unvollständig, wenn gleichzeitig mit Denglisch und Englizismen in die deutsche Sprache gegrätscht werde, die doch eines der Hauptidentitätsmerkmale der Deutschen seien.
Außerdem ruft die Deutsche Sprachwelt die englische Presse dazu auf, Vergleiche mit kriegerischen Ausdrücken in der Berichterstattung über den Fußball zu unterlassen und sprachlich abzurüsten.
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Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Sprachwelt vom 25.06.2010 - von Ideesamkeit.de teilweise angepasst und überarbeitet. Einige Schreibungen wie Englizismen, Scheff und Rudelkucken aber auch inzwischen alltägliche Schreibweisen wie Sprachbewusstsein nebensatzeinleitendes dass mit Doppel-s gehen auf die Textanpassung durch Ideesamkeit.de zurück. Ebenso die Verwendung von Schriftleiter für Redakteur oder Berichterstatter statt Kommentator bzw. Reporter. Schließlich sollte man ja nicht erst denglische Wörter aussortieren und dafür dann umso mehr mit Dlatein oder Dranzösisch glänzen ;-).
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Glitzerung, Elfmeterung, fernverärgert - zweidrei Fußballwörter findet ihr unter Fachgebiete. Eigene Neuschöpfungen rund um den Fußball können gerne eingereicht werden.
Geschrieben in Sprachliches, Mitmach-Wörterbuch, Allgemein | Keine Kommentare »