7.4.2012 von ideesamkeit.
Unkaputtbar
Wer ist voll das Leben –
und war doch tot?
Ist unkaputtbar –
litt Schmerz und Not?
Ist ohne Schuld –
strich die Prügel ein:
Sündenbock?! –
Wie kann das sein?
Wer zog voll den Kürz’ren –
war doch zu stark?
Wer sprengt(e) den Tod,
verließ sein Grab?
Der Tod muss sterben,
weil einer – immun – (!) …
… weiterlebt !!
……….…… Wie heißt der nun?
.
(c) Ideesamkeit.de
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Allen Leserinnen und Lesern von Ideesamkeit.de ein frohes und gesegnetes Osterfest.
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(Oster-Lesetipp:)
” ‘An Ostern feiern wir die Geburt Jesu.’ - Schon wieder?”
Kuhl geschrieben und absolut lesenswert ist auch ein Zeitungsartikel namens “Was war doch gleich an Ostern los?” von Ingo Steinsdörfer in der Beilage “Schönes Wochenende” zu Ostern 2012 (Westfalen-Blatt). Steinsdörfer nimmt mit einem Augenzwinkern zuerst die Ergebnisse einer Emnid-Umfrage unter die Lupe. 15 Vonhundert der 20- bis 29-Jährigen seien demnach bereits 2003 der Meinung gewesen: “An Ostern feiern wir die Geburt Jesu.” Steinsdörfer: “Schon wieder?” Drei Vonhundert der gleichen Altersgruppe hätten sogar die Meinung geäußert, dass Jesu Hochzeit (!!) der Anlass für das Osterfest sei. “Hat er, soweit man weiß, … nie gehabt.”
Nachdem der Schreiber dann unterhaltsam über die eigentlichen Hintergründe der Osterfeier aufklärt, stellt er am Schluss seines Osterartikels ein schlagendes Argument für die Echtheit des Osterereignisses vor Augen:
Nachdem Jesus zuvor tot war (”Exitus”) und anschließend wieder auferstand, dachten selbst die Jünger, Jesu Nachfolger, dass sie wohl eher einen Geist sähen als einen lebendigen, auferstandenen Menschen.
Was machte Jesus? Er isst - nach seiner Auferstehung - von “gebratenem Fisch und Honigseim”! Steinsdörfer: “So einfach kann Glaube sein: Isst einer, dem es nicht gut geht, der gar tot ist? Wohl kaum!”
Einleuchtend. Und auch ein anderes überzeugendes Argument für die Echtheit von Ostern hat der Verfasser parat: “Jesus lebt! Und an alle ungläubigen Thomasse: Würde das alles nicht stimmen, dann stünden uns jetzt auch keine vier freien Tage vor der Tür.”
°°°°°
Wer noch irgendwie an den Artikel von Ingo Steinsdörfer drankommen kann: Ein Lesegenuss! Echt zu empfehlen. Fragt mal nach: Hier geht’s zum Westfalen-Blatt.
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Geschrieben in Ostwestfalen-Lippe, Glaube & Co., Allgemein | Keine Kommentare »
28.3.2012 von ideesamkeit.
(Mitmach-Wörterbuch)
Ein richtig süßes Wort ist vor kurzem im Postfach von Ideesamkeit.de eingegangen. Um zu verstehen, warum das Wort zum Schmunzeln anregt, muss man aber eigentlich einen Schwäbischkurs durchgenommen haben …
Also los:
In Schwaben verniedlicht man alle Wörter, die man findet - so ziemlich alle ;-) - mit einem -le am Ende. Guat heißt gut, a Guatsle ist ein “Gutlein “, also ein Bombom. Statt “ein bisschen ” sagt der Schwabe “a bissle ” - und all die übrigen Wörterle auf -le fallen mir gerade nicht ein.
Oft beinhaltet das -le am Ende des Wortes eine Verniedlichung, in vielen Fällen ist diese Wortendung aber auch eine ganz normale Nachsilbe wie etwa -ung im Hochdeutschen.
Soweit der Mini-Schwäbischkurs.
Was passiert nun mit einer Kuh, die auf der schwäbischen Alb steht?
Sie grast, kriegt ein Bäuerchen und macht das, was alle Kühe machen:
Muuuh!
Da diese Kuh in Schwaben lebt, bekommt sie (fast automatisch) ein -le verpasst, und ist fortan a Muhle - ein Muh-le.
Süß - wenn man sich in die Logik des Schwäbischen hineindenkt.
Würde dieselbe Kuh nach Nordeutschland pilgern, wäre sie dort vermutlich
ein Muhchen - so die hochdeutsche Übersetzung von Muhle.
Eingereicht wurde das Muhle von Struffel. Erfunden möglicherweise auch - wobei der Verfasser meint, das Wort zuvor schon mal gehört zu haben. (Umfrage an alle Schwaben: Gibts das Muhle schon?) Hochdeutsche Übersetzung von Ideesamkeit.de - das Muh-chen gibts bestimmt aba auch schon.
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23.3.2012 von ideesamkeit.
(Mitmach-Wörterbuch):
Alida und Loretta stellten sich folgende Frage:
Links ist ein Zimmer, rechts ist ein Zimmer,
- beides Wohn-Zimmer, versteht sich -
und in der Mitte ist eine Tür.
Wie nennt man das?
Die Antwort der beiden Geschwister ist klar: Diese Zimmer-Tür-Zimmer-Kombination nennt sich …
… das Wohnzwimmer.
Zwei Wohn-Zimmer, die durch ne Tür verbunden sind.
In dem Zwimmer steckt “zwei ” gleich mit drin.
Kurzform, dann aba auch für alle anderen Zimmerarten:
das Zwimmer: zwei Zimmer, die durch eine Tür miteinander verbunden sind (Idees.)
Eingereicht wurde das neue Wort vom Oheim (neu-alter Begriff für Onkel) der beiden. O-Ton von Horst, dessen Wunsch ich hiermit an alle Leserinnen und Leser weiterreiche:
Ich hoffe ihr habt mit dem Wort Spaß!!!!!!!!!! :) .
—
Zahlentum (Statistik):
Bisherige Google-Treffer für Wohnzwimmer: 5 (vermutlich aber als Tippfehler - nicht in dieser Bedeutung)
Zum Mitmachwörterbuch von Ideesamkeit.de …
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28.2.2012 von ideesamkeit.
Bruchkantengleiter - Mit einem neu-alten Fluggerät - und jetzt auch mit einem neuen Wort - bereichert Norman Bernschneider die Landschaft. Der einstige Bauzeichner und heutige Bautechniker baut Fluggeräte von Otto Lilienthal orginalgetreu nach, und unternimmt, je nach Gerät, auch den einen oder anderen Mini-Flugversuch. Unterstützt wird er dabei von Bernhard Przybilla.
Jetzt segelte der leidenschaftliche Tüftler auf Ideesamkeit.de vorbei und hinterließ dabei eine neue Wortidee fürs Mitmach-Wörterbuch: den Bruchkantenapparat.

Zur Erläuterung: Bruchkantengleiter heißt das geschichtliche Gerät nicht etwa, weil es zwingend vorgeschrieben wäre, nach Benutzung ein Bruchlandung zu vollführen. Vielmehr beschreibt das Wort das Gelände: Die Bergebene bricht jäh ab - und ohne Vorwarnung hat man das Tal unter sich und dem Fluggerät. Der Steuerer (Neuwort für: Pilot) im Gleiter ist der Bruchkantenflieger (ebenfalls ein Neuwort, wird auch für das Gerät selbst benutzt).
Da Ideesamkeit.de versucht, weitgehend ohne Latein auszukommen, wurde das Fluggerät hier kurzerhand zum Bruchkantengleiter oder Bruchkantengerät umgebaut. Der Bruchkantengleiter war Otto Lilienthals erstes flugfähiges “Flugzeug”.
Das Gegenstück ist der Hanggleiter, so wie er heute noch von Drachenfliegern benutzt wird. Mit diesem stürzt man sich den Berg runter - rennenderweise - weil der Abhang nicht abbricht, sondern teoretisch bis ins Tal durchgeht. Als Wort ist der Hanggleiter bereits vorhanden.
..
Wer mehr wissen möchte:
(Quellen)
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21.2.2012 von ideesamkeit.
Hubschrabbschrabb scheint eine Worterfindung zu sein, die geschätzten ganz-ganz-vielen Prozent der Kinder im Alter von rund 3 Jahren gleichzeitig einfällt.
Dieser Hubschrabbschrabb hier wurde eingereicht von Maik, 3 Jahre (oder vielleicht auch von dessen Eltern ;-).)
Hubschrauber. Helikopter kann, da es mit dem Hubschrabb(schrabb) ein sprachliches Oder zum Hubschrauber gibt, entfallen.
Weitere Wortideen: Mitmach-Wörterbuch von Ideesamkeit.de
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