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Archiv der Kategorie Basteln & Handwerk

Jetzt endlich da: das “Hey du - und du!”-Buch von Ideesamkeit.de


Jetzt erhältlich: Das neue Buch von Ideesamkeit.de: “Hey du - und du!- Texte für Hochzeiten, Gottesdienste und andere Anlässe.”
Weitere Infos und Bestellmöglichkeit: Aufs Bild klicken.

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“Hey du - und du! Texte für Hochzeiten, Gottesdienste und andere Anlässe” - Zuvor noch einmal komplett überarbeitet - jetzt sind die frisch gedrucken, lesefertigen Exemplare des neuen Buches von Ideesamkeit.de eingetroffen. Ansprechende Texte zu Bibel, Glaube & Ko., vielfältige Hintergrundinfos - vielleicht sogar mit Aha-Erlebnis - und brilljante Umschlagsfarben:

Buch Hey du und du - Texte für Hochzeiten, Gottesdiensten und andere Anlässe

Bekannte und unbekannte Texte von Ideesamkeit.de
sind jetzt druckfrisch auch als Buch zu haben.
Mehr Infos und Bestellmöglichkeiten? Klicken Sie aufs Bild!

Der Inhalt?
Hier der Umschlagstext:

“Hey du - und du
Texte für Hochzeiten, Gottesdienste und andere Anlässe”

Trausprüche, bekannte und unbekannte „Zitate“ aus der Bibel, göttliche Gedanken, die ein oder andere Suchmeldung von ganz oben - all das finden Sie in einer bunten Mischung zumeist poetischer Texte, die Sie für Hochzeiten, Gottesdienste, Hauskreise, Studi-WG oder zu anderen Anlässen einsetzen können. - Die O-Ton-Aussagen der Heiligen Schrift sind dabei in die heutige Lebenswelt übertragen und laden LeserInnen und ZuhörerInnen neu zum Nachdenken über (un)bekannte Bibelstellen ein. Fast alle Einzeltexte wurden in der Praxis erprobt. Sie stießen auf ein positives Echo.”

Setzen Sie das Buch auf Ihre Wunschliste.
Erhältlich ist “Hey du - und du!”-Buch hier!

Gedichte und Texte

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Mein Leben als TwelvePins - Dawanda: Selbstgemachtes zum Verkauf anbieten

(von Panja “Twelvepins”)

Darf ich mich vorstellen? Ich heiße Panja, bin Hausfrau und Mutter von zwei Kindern. Daneben habe ich aber auch noch eine zweite Identität. Klingt geheimnisvoll und glamurös*? Ist es aber leider nicht, sondern einfach nur virtuell. Ihr wisst schon: Im Internet.

*(Rechtschreibung zum Teil aussprachegemäß geändert, Ideesamkeit.de)

Eines meiner Hobbys ist das Stricken. Zwei Nadeln, Wolle und dann eins rechts, eins links, eins fallen lassen… Böse Zungen könnten schon von einem Tick sprechen. Auf jeden Fall schleppe ich mein Strickzeug immer mit: Zum Kaffeekränzchen, zum Arzt und sogar ins Auto (aber nur wenn ich Beifahrerin bin).

Kreatives zum Verkauf anbieten, Stricken,Baybysocken

Auf dawanda.com lässt sich Kreatives, Selbstgemachtes
verkaufen. Hier ein paar Bebisöckchen von Panja “Twelvepins”.


Und wenn man viel strickt, hat man am Ende auch viel Gestricktes fertig: Socken, Jacken, Taschen, Decken, Kissen und so weiter und so weiter. Doch kurz bevor Familie und Freunde drohten, in meinen Werken zu Ersticken,
nahte die Rettung: In einer Zeitschrift las ich von einem Internetportal, in dem man Selbstgemachtes zum Kauf anbieten konnte. Ich schaute mir die Seite an und war begeistert. Hier gab es alles, was man selbst herstellen konnte. Gewagtes, Witziges und Traditionelles; genäht, gehäkelt, getöpfert; Schmuck, Kleidung und Möbel. Hier wollte auch ich meine Nische finden.
Von jetzt an hatte mein Stricken einen Sinn. Ich würde die Sachen verkaufen und ganz Deutschland, ach was sage ich, die ganze Welt damit beglücken.

Also begann ich zu stricken: eine kleine Tasche, weiß und gelb. Während ich strickte, überlegte ich mir einen Namen für meinen Shop. Nicht zu schwierig sollte er sein, vielleicht etwas mit meinem Lieblingsland Irland zu tun haben und auch mit meinem Hobby. Ein gälischer Name fiel aus – meine potentiellen Kunden sollten ihn ja auch aussprechen können. Schließlich fiel meine Wahl auf die Bergkette „Twelve Pins“.

Jetzt noch ein Foto von meiner Tasche gemacht und schon konnte ich einen Shop eröffnen. Natürlich mussten erst unzählige Angaben gemacht werden, Formulare ausgefüllt … das will ich uns jetzt mal ersparen. Doch endlich konnte ich meinen ersten Artikel einstellen. Neben dem Foto ist dazu eine genaue Beschreibung nötig, die gerne mehrere hundert Zeichen umfassen darf. Die verwendeten Materialien und die Herstellungsart werden genauso abgefragt wie die Größe, die Stilrichtung und Stickwörter für die Suchfunktion. Es gilt außerdem, die verwendete Verkaufskategorie festzulegen, schließlich sollen die Kunden den Artikel ja auch in den Angeboten finden. Dann wird noch der Preis festgelegt und die Kosten für Verpackung und Versand.

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Jeder Shop kann ein Schaufenster erstellen, in dem man die Highlights präsentieren kann. Ebenso ist es möglich beim Betreiber „Logenplätze” zu buchen. Diese Artikel erscheinen dann ganz oben auf der Seite, besonders hervorgehoben. Sie werden entsprechend häufig angeklickt und verkauft. Immer wenn ich mich mal anonym auf die Suche nach meinen Artikeln mache – ich tue dann so als kenne ich sie nicht – und sie dann irgendwo auf Seite 356 wieder finde, spiele ich mit dem Gedanken mir mal ein paar Logenplätze zu leisten. Aber leider gibt das mein Etat nicht her. Ich bin nur ein kleines Licht unter vielen Topsellern. Dafür ist bei TwelvePins jedes Teil von mir persönlich handgestrickt. Und das dauert nun mal seine Zeit. Viel mehr als im Moment könnte ich also gar nicht verkaufen.

Nachdem ich meinen ersten Artikel eingestellt hatte, erhielt ich von den Betreibern des Internetportals nützlich Tipps: Es sei sinnvoll, mindestens sechs Artikel einzustellen; Anbieter mit einem Foto von sich seien erfolgreicher; Macht Werbung, Werbung, Werbung. Den Teil mit dem Foto hätte ich lieber gelassen, aber mindestens sechs Artikel einstellen, das konnte ich.

Leider hat es viele Monate gedauert, bis ich etwas verkaufen konnte, Aber das funktionierte dann reibungslos. Ich erhielt eine E-Mail und zeitgleich eine SMS auf mein Handy, mit einer Kurzinfo über den Verkauf. Nach meiner Bestätigung im Internet erhielt ich die Adresse des Kunden und dieser meine Bankverbindung. Nachdem der Kunde den Kaufpreis und die Versandkosten überwiesen hat, konnte ich mein gutes Stück sorgfältig verpackt zu Post bringen. Darüber habe ich den Kunden wieder per Internet informiert. Zum Abschluss bewerten wir uns noch gegenseitig. Und das ist immer wieder ziemlich spannend.

Noch immer verkaufe ich nicht viel, aber ziemlich regelmäßig. Ich habe auch schon Anfragen für „Sonderanfertigungen“ gehabt, die ich selbstverständlich auch gern erledige. Dann hat man auch ein bisschen Kontakt zu den Kunden. Oft höre ich dass den Verkäufern dieser im Internet fehlt. Andererseits sieht man so auch nicht, wie jemand über deinem persönlichen Lieblingsstück die Nase rümpft, nur weil ihm die Farbe nicht gefällt. Außerdem macht es Spaß zu raten, wer hinter den teilweise sehr phantasievollen User-Namen steckt.

Mein Shop ist nicht an Öffnungszeiten gebunden und lässt sich hervorragend mit meinem Vollzeitjob als Mutter kombinieren. Ebenso verlockend ist die Tatsache, dass ich überhaupt nicht ortsgebunden bin. Ich muss keine Filialen eröffnen, wenn ich Interessenten in anderen Städten oder gar Ländern erreichen will. Obwohl zugegebenermaßen auch nicht jeder Zugang zum Internet hat oder dort einkauft.
Den Verkauf ins Ausland habe ich noch nicht gestartet, aber meine Stücke finden sich in ganz Deutschland – punktuell, nicht flächendeckend.

Wenn ich jetzt stricke fragen meine Kinder manchmal „Ist das fürs Internet oder für wen?“ Und oft fügen sie dann noch hinzu: „Das ist so schön, das wollen wir selbst behalten!“ Ein schönes Kompliment.

Übrigens: Wer neugierig geworden ist, findet meinen Shop “TwelvePins“ unter http://de.dawanda.com/shop/TwelvePins

Wer kreative, selbstgemachte Wörter hat,  kann diese beim Mitmachwörterbuch der Worterfindungen auf Ideesamkeit.de einreichen.

(Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.)

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