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5.11.2011 von ideesamkeit.
(Ostwestfalen-Lippe, Lübbecke)
Am Anfang war der lebende Beweis …
Eine Neuübersetzung bzw. Neuübertragung von Johannes 1 - “Am Anfang war das Wort”- ist am 8.11.2011 im ostwestfälischen Lübbecke zu hören: “Am Anfang war der lebende Beweis …”- was fast genauso wörtlich ist wie das bekannte “Am Anfang war das Wort”.
Die Neuübertragung von Johannes 1 ist - zusammen mit dem Gedicht “Unkaputtbar” - Teil einer Lesung der VHS-Schreibwerkstatt Hüllhorst, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Unter dem Motto “Lese-Wert - lesenswert” lesen Autorinnen und Autoren aus Minden-Lübbecke (im Detail: aus Preußisch Oldendorf, Lübbecke, Hille, Espelkamp, Bad Oeynhausen und Hüllhorst) Kostproben ihrer Texte.
Datung: Dienstag, 8.11.2011
Ort: Die Mediothek in Lübbecke, Ostwestfalen
Beginn: 20 Uhr, im Anschluss an die Öffnungszeiten der Mediothek
Eintritt frei
Weitere Auszüge aus dem Programm:
Wer humorvolle, lebensnahe Betrachtungen schätzt, sollte sich zudem die amüsanten Gedichte von Christa Schlossmacher aus Preußisch Oldendorf nicht entgehen lassen: “Brundhilde und die guten Vorsätze” und “Brundhilde und die neue Frisur” bieten eine einmalige Gelegenheit, tüpische Verhaltensweisen von sich selbst oder auch von Bekannten wiederzuerkennen.
“Kohle verpflichtet” - von Georg Trümper aus Espelkamp stellt Erinnerungen und Lebenserfahrungen aus dem Ruhrpott vor - zu einer Zeit, da die Wäsche nach dem Trocknen noch schwarz war, die Kinder nach dem Spielen im Freien noch abgeklopft werden mussten und Staublunge und hin und wieder auch Unglücksfälle an der Tagesordnung waren. - Eine gelungene Mischung erlebter Anekdoten und traurig-tragischer Erinnerungen. Ausgewogen. Hörenswert.
Was steht noch mit auf dem Programm?
Am besten, Sie kommen vorbei - und bringen Se nen Bus voller Leute mit. ;-)
Es lesen: Friedgund Lapp (Leitung der Lesung), Imme Lorek, M. Anne Rösener, Georg Trümper, Karsten Spilling, Christa Schlossmacher und Erika Klott.
Eine theatralische Einlage von Rosemarie Steinmeiner und Volker Maschmeier sowie Ackordeonbeiträge runden den Abend ab.
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6.7.2011 von ideesamkeit.
Jetzt erhältlich: Das neue Buch von Ideesamkeit.de: “Hey du - und du!- Texte für Hochzeiten, Gottesdienste und andere Anlässe.”
Weitere Infos und Bestellmöglichkeit: Aufs Bild klicken.
(Nachtrag vom 17.02.2012)
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Die ersten Testexemplare des neuen Buches von Ideesamkeit.de sind da Veröffentlichung noch in einiger Ferne
“Hey du - und du! Texte für Hochzeiten, Gottesdienste und andere Anlässe” - Die ersten Testexemplare des neuen Buches von Ideesamkeit.de sind inzwischen eingetroffen. Druckfrisch! Das Druckergebnis sieht super aus, die Umschlagsfarben sind brilljant, und sogar die Fußnoten sind gestochen scharf.
Die ersten Testexemplare des neuen Buches von Ideesamkeit.de
sind druckfrisch eingetroffen. Bis zur endgültigen Veröffentlichung
wird es aber noch einige Zeit dauern.
Der Inhalt?
Hier der Umschlagstext:
“Hey du - und du
Texte für Hochzeiten, Gottesdienste und andere Anlässe” (geplant)
Trausprüche, bekannte und unbekannte „Zitate“ aus der Bibel, göttliche Gedanken, die ein oder andere Suchmeldung von ganz oben - all das finden Sie in einer bunten Mischung zumeist poetischer Texte, die Sie für Hochzeiten, Gottesdienste, Hauskreise, Studi-WG oder zu anderen Anlässen einsetzen können. - Die O-Ton-Aussagen der Heiligen Schrift sind dabei in die heutige Lebenswelt übertragen und laden LeserInnen und ZuhörerInnen neu zum Nachdenken über (un)bekannte Bibelstellen ein. Fast alle Einzeltexte wurden in der Praxis erprobt. Sie stießen auf ein positives Echo.”
Derzeit wird das Buch noch einmal kritisch unter die Lupe genommen (danke allen Probelesern) und an der einen oder anderen Stelle überarbeitet. Bis zur endgültigen Veröffentlichung kann es daher noch eine ganze Weile dauern.
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Ob und wann das Buch erscheint, weiß kein Mensch.
Setzen Sie das Buch aber schon mal auf Ihre Wunschliste.
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17.6.2011 von ideesamkeit.
(Ostwestfalen-Lippe) - Welches Sechsertiem zieht am schnellsten einen 7,5 Tonnen schweren Bus über die 30 Meter entfernte Ziellinie?
Samstag, 25. Juni 2011, ab 15 Uhr Sportzentrum Hüllhorst-Schnathorst.
Anmeldung und weitere Wissungen: www.schnathorst.de
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11.6.2011 von ideesamkeit.
(Schauband)
Wie lässt sich Kreativität erzeugen?”
“Sie können nicht Kreativität machen. Sei kreativ! - Das ist mindestens so absurd wie zu sagen: Sei spontan - aber bitte jetzt! Denk auf keinen Fall an einen rosaroten Elefanten!” - Prof. Peter Kruse erläutert:
Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit innerhalb eines Süstems förderten die Kreativität - zu einheitliche Süsteme dagegen seien dumme Süsteme, so der Professor. ”Geben Sie Querdenkern eine Chance.”, rät er. Und: “Bauen Sie Netzwerke.” - Für kreative Vorgänge wichtig seinen drei Personengruppen: diejenigen mit den Ideen, die “Spinner”, die mit dem Fachwissen, die Wissenseigner und die, die sich nur oberflächlich auskennen, aber immer genau wissen, wo jemand ist, der etwas kann oder weiß.
Hörenswert. Nachdenkenswert. Kreativitätsfördernd.
Kleiner Anmerk: Das Gehirn ist eine große Erfindung … Gottes (nicht: der Natur). Und Ideesamkeit.de wär natürlich dafür, dieses sehr bedenkenswerte Tema auf Deutsch und mit etwas weniger Fremdwörterisch vorzustellen … ;-)
—www.ideesamkeit.de - Sprache. Vielfalt. Kreativität.
Entdeckt wurde das Youtube-Schauband hier …
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18.5.2011 von ideesamkeit.
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Sehen, um zu hören -
Ehepaar aus OWL plant Buch ohne Wörter
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Ostwestfalen-Lippe - Bad Oeynhausen, (Ideesamkeit.de) – Ein ganz besonderes Buchprojekt stellten am vergangenen Sonntag, dem 15. Mai 2011, Wipawee und Olaf Kaiser aus Detmold in der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) e.V. in Bad Oeynhausen vor: Sie planen ein Buch ohne Wörter.
Die Rede ist von einem Übersetzungprojekt der besonderen Art: Menschen, die nicht hören können, können oft auch nicht lesen - jedenfalls nicht gleich ganze Bücher. Der Grund liegt darin, dass die „Muttersprache“ vieler Gehörlosen, die Gebärdensprache, nicht einfach eine 1:1-Wiedergabe des Hochdeutschen ist. Hochdeutsch und Gebärdensprache verwenden weitgehend eine völlig andere Grammatik, auch wenn alle Sprecher „deutsch“ sprechen.

Du bist gemeint! Und weil ein Bild bekanntlich mehr sagt als tausend Worte, wollen Wipawee und Olaf Kaiser zusammen mit Wycliff e.V. die Bibel in thailändische Gebärdensprache übersetzen. Damit auch die Menschen, die beim Lesen nichts “hören”, verstehen, was gemeint ist.
Das ist in etwa vergleichbar mit Plattdeutsch oder Bairisch einerseits und unserer hochdeutschen Schriftsprache andererseits: Beides ist Deutsch – aber der Satzbau ist unterschiedlich. Die Folge: Ein Mundartsprecher, der ausschließlich Mundart gebraucht, muss das hochdeutsche Buch zuerst einmal im Kopf in seine Mundart übersetzen, bevor der Inhalt sein Herz erreicht. Gehörlosen geht es nicht anders: Auch sie müssen ein Buch in der Schriftsprache erst innerlich in die Grammatik der Gebärdendsprache übertragen, bevor ein wirkliches Verstehen möglich ist - eine für viele Gehörlose unüberwindliche Hürde.
Olaf und Wipawee Kaiser – beide selbst gehörlos – stellten jetzt in Bad Oeynhausen ein Projekt vor, mit dem sie diese Lese-Hürde für andere Gehörlose überwinden wollen: Sie planen eine Buchübersetzung … ohne Wörter! Wie das geht, führten sie in der Landeskirchlichen Gemeinschaft im wahrsten Sinne des Wortes anschaulich vor:

Ob Wipawee Kaiser hier auf Gott “ganz oben” hinweist?
Wer der Gebärdensprache mächtig ist und diese Zeichen kennt,
möge die Kommentar-Funktion nutzen. -
Als Muttersprache spricht Kaiser die Thai-Gebärdensprache
(Thai Sign language).
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Genauso wie Luthers Übersetzung - nur ganz anders.
Literaturverfilmung der besonderen Art
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Das, was die Bibel schriftlich über Gott berichtet, möchten Olaf und Wipawee Kaiser den Gehörlosen in Thailand anschaulich erzählen, “mit Händen und Füßen” sozusagen. Wobei das Ehepaar aus Detmold dank der deutschen bzw. der thailändischen Gebärdensprache auch gut nur mit den Händen zurechtkommt, und ohne Fußakrobatik mit anderen Gehörlosen kommunizieren kann. Dabei gehen die künftigen Bibelübersetzer ähnlich vor, wie Martin Luther vor knapp über 500 Jahren: Zuerst schauen sie den Gehörlosen auf die Hände und erforschen, welche Bedeutungsbreite ein einzelnes Gebärdenwort hat. Dann versuchen sie, den Inhalt der biblischen Berichte in Gebärdensprache zu übersetzen und das Ergebnis einem kleinen Publikum mit der dazu passenden Mimik vorzutragen. Richtig gelesen - denn auch der Gesichtsausdruck der Sprechers wird bei der Gebärdensprache mit eingesetzt. Das Ergebnis wird diskutiert: Haben die Zuschauhörer alles verstanden? Vor allem: Haben sie auch das verstanden, was der Erzählende eigentlich sagen wollte? Das ist keineswegs immer so! Wenn nötig, wird nachgebessert. Zum Schluss wird der übersetzte Abschnitt aus der Bibel gefilmt und - etwas moderner als bei Luther - als Video auf CD an Gebärdensprecher verteilt.
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Wichtig bei dem Projekt sei, so Kaiser, dass die Übersetzung von Gottes guter Nachricht verständlich, genau - und vor allem in der natürlichen Sprache der Gehörlosen rüberkomme. Auch die vielen Schritte der Übersetzungskette sollen mit der neu geplanten Übertragung wesentlich vereinfacht werden: Bisher können gehörlose Menschen nicht direkt das lesen, was in der Bibel steht - sondern sie “lesen” mit den Augen die Wiedergabe eines Gebärdendolmetschers. Dieser hat zuvor den Bibelabschnitt aus dem deutschen Bibeltext übertragen. Und der wiederum ist eine Übersetzung der hebräischen und altgriechischen Schriften, die die damaligen Verfasser im Auftrag Gottes niederschrieben. - Diese Übersetzungkette soll küntig vereinfacht werden: Direkt von den Ursprungsprachen der Bibel in die Gebärdensprache. Ohne Umweg über die (in diesem Falle) thailändische Schriftsprache.

Das Gebärdenzeichen für “Herr”. Die Begeisterung für das Übersetzungprojekt kommt auch ohne gesproche Worte sehr gut rüber.
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Warum ausgerechnet eine Übersetzung der Bibel in die Gebärdensprache? Und dann auch noch in die thailändische?
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Weltweit gibt es nicht nur - wie man denken könnte - eine Gebärdensprache … Weltweit sind - wie Susanne Riderer, Redaktionsleiterin von Wycliff e.V. auf Anfrage mitteilte - über 400 verschiedene Gebärdensprachen in Gebrauch. Ziel von Wycliff sei es, die Bibel möglichst vielen Menschen in der Sprache zugänglich zu machen, “in der sie träumen”. Zurzeit arbeiten weltweit unterschiedliche Werke und Bibelgesellschaften in 1.900 Sprachen an einer Bibelübersetzung. Das seien so viel wie noch nie in der gesamten Kirchengeschichte. Wycliff-Mitarbeiter seien an rund 1.500 dieser Projekte beteiligt.
Daneben gebe es etwa 2.000 weitere Völker, in deren Sprachen wahrscheinlich noch eine Bibelübersetzung gestartet werden müsse.
Könnten diese Menschen nicht einfach eine englische, französische oder spanische Bibel lesen? Gegenfrage: Geht Ihnen der Inhalt einer englischen, französischen oder spanischen Bibel - sofern das nicht Ihre Muttersprache ist - über das grobe Verstehen hinaus wirklich zu Herzen?
Neuland betritt Wycliff dabei mit der Übersetzung der Bibel in eine Sprache “ohne Wörter”: Olaf und Wipawee Kaiser sind die ersten Mitarbeiter von Wycliff Deutschland e.V., die die Bibel in eine Gebärdensprache übersetzen wollen.”Gehörlose fühlen sich oft ausgegrenzt, wertlos, von Gott verlassen.” So beschreibt Kaiser die Gefühle vieler Menschen, die allzu oft mündlich und schriftlich außen vor sind.
Eine Übersetzung in die thailändische Gebärdensprache, so Olaf Kaiser, sei besonders dringend nötig. Im Königreich Thailand gibt es Schätzungen zufolge 600.000 Gehörlose. Und die können mit der thailändischen Hochsprache in aller Regel nicht viel anfangen. Zum Vergleich: In Deutschland leben wesentlich weniger nichthörende Menschen: rund 80.000.
Nicht ganz unwichtig bei der Wahl der Zielsprache dürfte aber auch die Heimat von Kaisers Frau gewesen sein: Wipawee Kaiser stammt aus Bankok, Thailand, wo sie mit vier Jahren durch eine schwere Krankheit ihr Gehör verlor.
Olaf Kaiser, gebürtig aus Ostwestfalen, war von Geburt an gehörlos. Kennengelernt haben sich beide auf einer Bibelschule für Gehörlose in Budapest, Ungarn.
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Nichts gehört - aber alles verstanden
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Olaf und Wipawee Kaiser wollen die Bibel übersetzen - dabei haben noch nie etwas von Jesus Christus gehört. Erstaunlich, dass sie ihr Leben trotzdem unter seine Regie gestellt haben.
Olaf konnte man ursprünglich mit Gott und der Bibel jagen: “Ich musste als Kind die Zeit im Gottesdienst absitzen. Aber ich verstand ja nichts!” Von da an spielte er sonntagsmorgens lieber Fußball - und war auf den christlichen Glauben nicht gut zu sprechen. Wipawee wurde in Bankok buddhistisch erzogen.
Gehört haben beide nie etwas von Jesus. Aber gesehen: Gehörlose Freunde erzählten ihnen in Gebärdenzeichen von Jesus Christus. Aus dem Grund möchten Kaisers nun auch für andere Menschen, die nicht hören (und damit meist auch nicht gut lesen) können, die Bibel in ihrer Muttersprache zugänglich machen. “Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nix hören?” (vgl. Römer 10). Kaisers Antwort sinngemäß: “Wenn Gehörlose die Nachricht von Gott nicht hören können, müssen wir sie ihnen gebärden.”

Olaf und Wipawee Kaiser haben nie etwas von Jesus Christus gehört. Trotzdem haben sie ihr Leben unter seine Regie gestellt. “Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nix hören?” (vgl. Römer 10). Kaisers Antwort sinngemäß: Wenn Gehörlose die Nachricht von Gott nicht hören können, müssen wir sie ihnen gebärden. - Das Gebärdenzeichen im Bild könnte evtl. das Zeichen für Jesus sein?! (Nutzt die Kommentar-Funktion.)
Nach Thailand ausreisen will das Ehepaar aus dem ostwestfälischen Detmold Ende 2011. “Das hängt aber auch davon ab, ob das Projekt von einem Freundeskreis finanziell unterstützt werden kann.”
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Gebärdensprache? Na klar!
Ohne Dolmetscher läuft (fast) nichts
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Gebärdensprache? Na klar! Die meisten Zuschauhörer verstehen
vermutlich kein “Wort”, reden aber unter Anleitung von Olaf Kaiser
sofort begeistert mit. ;-)
Was für Gehörlose die gesprochene Sprache, waren für die hörenden Zuschauhörer die Gebärdenzeichen … Bahnhof! Ohne Dolmetscher läuft da nichts. Daniel Rabanus aus Lemgo übersetzte den gelungenen Vortrag von für Gebärdenzeichen in verständliche, hörbare Worte. Daneben gab es noch eine anschauliche Präsentation, die auch ganz ohne Handzeichen Wissenswertes über das Bibel-Übersetzungsprojekt veranschaulichte.
(Das Rumdirigieren fürs Foto funktioniert dann aber doch auch ohne Deutsche Gebärdensprache ganz gut … ;-) )
Übrigens: Wer als Gehörloser eine Gemeinde sucht, in der er gar keinen Dolmetscher braucht, sollte sich z. B. die Christliche Gehörlosen-Gemeinde in Kirchlengern einmal ansehen (Link unten). - An der Gehörlosenschule in Bielefeld kann man u. a. die Deutsche Gebärdensprache lernen.

Die Besucher der LKG ihrerseits hätten normalerweise
bei dem ein oder anderen Wort in Kaisers Vortrag
auch so ihre Schwierigkeiten mit dem Verstehen.
Damit das Gesamtverständnis der hörenden Gäste
nicht an einzelnen unbekannten Gebärdenzeichen
scheitert ;-), übersetzte Daniel Rabanus aus Lemgo (links)
Kaisers Vortrag in gesprochene Sprache.
So wie einer jungen Besucherin dürfte es den meisten der Zuschauhörer bei dem gelungenen Vortrag gegangen sein: “Echt spannend. Bisher habe ich mir gar keine Gedanken darüber gemacht, dass Gehörlose Bücher nicht verstehen könnten.”
Und eine ältere Dame aus einer Nachbarstadt meinte, man solle auch ein wenig über den eigenen Tellerrand schauen und nicht nur die eigenen Stunden besuchen. O-Ton: “Man kann nicht Christ sein und nur in seinen eigenen Pötten rumrühren.”
Gestaltet bzw. initiiert wurde der Vortrag in Zusammenarbeit von der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Bad Oeynhausen e.V., Wycliff Deutschland e.V. und Ideesamkeit.de
Weitere Wissungen
(c) 2011 Text und “Fotos in Gebärdensprache”: Ideesamkeit.de
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P.S.: Aussprachegemäße Rechtschreibung
Die korrekte ;-), aussprachegemäße Rechtschreibung lautet natürlich: Teiland
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